Zoe
Erstellte Foren-Antworten
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Und dennoch kommt mir der Satz, jemand „sei eingeschlafen“, wenn sein oder ihr Tod gemeint ist, immer wie eine Beschönigung zur Beschwichtigung vor. Für oder von denen, die weiterleben.
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@realo: So ist es wie immer im Leben, man muss im richtigen Moment ‘Ja’ oder
‘Nein’ sagen können und entscheiden, was in dem Moment richtig oder
falsch ist.Ach-
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Mir ist der Gedanke hilfreich, daß der Tod wie das Schlafen ist. Im Schlaf ist mein ich-Bewußtsein ja auch weg (es sei denn, ich träume, aber meistens träume ich nicht), ich bin für mich selbst weg. Und wenn es so sein würde, dann fände ich es gut.
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Hallo cher @forscher ! Herzlichen Dank für Deine Zwischenmeldung. Der Geopark + die Impakt-Anlage stecken noch in der Planungsphase, oder? Im Netz ist dazu nichts zu finden.
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Ja, wie sagt man gelassen und freundlich „nein“ und dies ohne Begründung („weil ich“ …)? „Geliebt werden wollen“ ist sicher ein zu starkes Wort, aber um „nicht abgelehnt“ zu werden, trifft es sicher.
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Mir ist noch eine Erklärung zur „Blaulichtfamilie“ eingefallen @Heigi . Wenn es sehr dunkel ist, dann leuchten das Handy, der Bildschirm vom PC/Laptop und auch das Fernsehen (glaube ich) blau.
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Achso, vielleicht, unter Berücksichtigung Deiner Zuneigung – Vögel, die viel „blau“ tragen? Eichelhäher, Blaumeise, Blaukehlchen, Taube …
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Wer aber @realo sollte uns wozu oder wohin befreien? Ich denke, daß unsere Welt eine ist, d.h. wir unterteilen nicht in die Höhle der Sinne und das Außen des Geistes. Sinnliche Wahrnehmung und Geist befinden sich gemeinsam … in der Höhle? Das wären wir? Was könnten oder können wir unter dieser Voraussetzung entdecken, etwas, das uns befreit? Platon hatte ein anderes Weltbild, die dumme Menge des Volkes und die Philosophen, die das Volk herausführen aus der Höhle und ihr die Welt des Geistes, der „Ideen“ zeigen. Ich kriege das nicht in unsere gegenwärtige Situation übersetzt.
Was meinst Du, wenn Du von diesem Forum als „Höhle“ schreibst? Nimmst Du damit Bezug auf die -vermeintliche oder tatsächliche- Virtualität, die Digitalität oder in welcher Hinsicht sonst?
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@Webra , Du hattest die KI ins Gespräch geworfen. Das wäre für mich ein Ansatz zum Weiterbedenken, denn da geht es schon eher um 2 Welten. Die menschliche und die den Menschen imitierende Welt. Ich habe neulich mit einer Anwaltskanzlei telefoniert, eine knappe Viertelstunde -und war bis zum Schluß unsicher, ob ich mit einem lebendigen Menschen oder einem KI-Programm spreche. Die Stimme war stetig freundlich, ohne Höhen und Tiefen. Das wiederum hat mein gesamtes eingeübtes Verhaltensmuster bzw. mich ins Wanken gebracht. Wir sind zwar -im Unterschied zum Gleichnis- in Kenntnis dieser zweiten KI Welt und kommunizieren aber mit ihr und wissen nicht, was ist Mensch und was ist KI. Wir tauchen in eine neue Welt ein.
Nachtrag: „imitierend“ ist nicht das zutreffende Wort. Ein Phänomen, das die menschlichen Fähigkeiten übersteigt und zugleich hinter den menschlichen Fähigkeiten zurückbleibt.
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Zoe geändert.
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