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Erstellte Foren-Antworten
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Es ist mir unverständlich, wenn ein fest glaubender Mensch einen krebskranken Hund mehr als 4 Wochen unnütz furchtbar leiden lässt, obwohl der Tierarzt eindeutig fesstellte, es gibt keine Rettung. Auf Bitten, ihn doch zu erlösen kam das Argument: Nur Gott kann Leben geben und nehmen, ich nicht, also habe ich auch kein Recht dazu.
Meine Entgegnung zu solchem Verhalten: Dein Gott hat dem Menschen den Verstand und die Verpflichtung gegeben, diesen richtig zu nutzen. Ohne die lange med. Behandlung wäre er schon längst tot. rooikatHallo rooikat,
für dich ist das Verhalten dieses Menschen deshalb unverständlich , weil du dir nicht vorstellen kannst, was ein fester Glaube ist. Verstehen kann ich das auch nicht, aber ich habe so eine vage Ahnung.
Zu deinem letzten Satz:
Trifft dieser auch auf die Gegner der Sterbehilfe bei Menschen zu?
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„Es gibt Regeln der Ethik und Moral fürs menschliche Dasein, die kein Glaube gepachtet hat. Sie gelten für alle“. (selbst die Pioniergesetze in der DDR stimmten teils mit den 10 Geboten überein). rooikat
Es gibt doch aber keine „Menschheitsmoral“. Moral entsteht aus Sitten und Gebräuche. Da diese aber kulturbedingt unterschiedlich sind, gibt es auch unterschiedliche, moralische Normen. Ethik befasst
sich mit menschlichen Handeln oder Unterlassen und ordnet diese dann als moralisch oder unmoralisch ein. Ethik ist ein Bewertungsvorgang. Im Gegensatz zu ungesetzlichen Handeln, dass
strafrechtlich verfolgt wird, bleibt unmoralisches Handeln straffrei. Es führt höchsten zur negativen Bewertung oder Ächtung durch andere Gesellschaftsmitglieder.
Gesetze, Moral und Religionen haben Eines gemeinsam. Sie alle bestrafen das Böse und belobigen
das Gute. Die Bestrafung eines Gesetzesverstoßes geschieht im „Diesseits“, die Bestrafung einer
Sünde geschieht im „Jenseits“.
Was in einer Gesellschaft moralisch oder unmoralisch, richtig oder falsch oder gut und schlecht
bewertet wird, hängt von der Werteskala der einzelnen Mitglieder ab. Ein anschauliches Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist für mich die Flüchtlingskrise 2015.
Der Teil unserer Gesellschaft, der für diese Menschen Empathie empfand war hilfsbereit. Über evtl.
negative Auswirkungen in der Zukunft haben sie nicht nachgedacht. Der andere Teil, der der Aufnahme dieser Menschen ablehnend gegenüberstand hatte bedenken, dass ihr wohlgeordnetes Leben zukünftig in Unordnung geraten könnte. Auf ihrer Werteskala stand das „Ich“ an erster stelle.
Die Ethik muss aber bewerten, welche Einstellung moralisch betrachtet richtig oder falsch war.
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Hallo Holzhacker.
wir Bürger machen unseren Politikern ihr schweres Los des Regierens noch schwerer als es schon ist. Einmal ertönt ein großes Geschrei, wenn sie Waffen in Krisengebieten liefern und dann auch wieder, wenn sie dies nicht tun.
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Als Abwehrwaffe eingesetzte Schnellfeuergewehre verletzen oder töten Menschen.
Den Kopf schützende Stahlhelme retten Menschenleben.
Was ist an dem Bemühen Menschenleben zu retten so verwerflich?
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Danke rooikat,
ich habe mich köstlich amüsiert.
Mit seinem Eingeständnis, dass er alle Fragen falsch beantwortet hätte, hat sich der Rektor
typisch männlich verhalten. Bei allem, auch bei den klarsten Fragen, immer an das Denken, was
das Leben eines Mannes ausmacht.
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Wenn Merz bei der nächsten Bundestagswahl Kanzlerkandidat werden sollte und die CDU/CSU wieder eine Regierung bildet, kann sich das Großkapital freuen. Ein Vertreter ihrer Interessen bestimmt dann, wo es in Deutschland „langgeht“.
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Auch der Glaube an einen Gott kann eine genetisch bedingte Persönlichkeitsprägung nicht
außer Kraft setzen.
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Hallo kanossi,
es gibt doch die Möglichkeit, dass du dein haus oder Wohnung verkaufst, den vollen Kaufpreis
erhälts und trotzdem bis zu deinem Lebensende darin wohnen kannst. Mit dem Geld kannst du dann
tolle Reisen unternehmen oder dir im Winter in südlichen Gefilden eine kleine Wohnung mieten.
Wenn du z.B. 200.000 Euro bekämst, damit kann man sich doch sein Alter angenehm und unterhaltsam gestalten.
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Hallo Ingerose,
sei froh, dass du diesen starken Glauben an Gott hast und lasse ihn dir von Niemanden „ausreden“
Deine Erlebnisse die du geschildert hast, sind für dich der Beweis, dass es einen Gott gibt. Es sind deine „Gotteserfahrungen“.
Religionen verkünden die Gotteserfahrungen anderer, nämlich die der Religionsgründer.
Fast alle Mitglieder einer Religionsgemeinschaft sind doch aber Zwangsmitglieder, sie werden als
neugeborener Mensch durch ein Ritual in diese Gemeinschaft aufgenommen. Heranwachsend wird
ihnen dann, neben anderen Wissensgebieten auch, Wissen über ihre Religion vermittelt. Wenn
dann eigenes Denken ihr Leben bestimmt, können sie Entscheiden ob sie der Gemeinschaft weiterhin angehören wollen oder nicht. Es gibt aber leider auch Religionen, die eine solche Entscheidung mit dem Tod ahnden. Religionen haben, neben unbestreitbaren Vorteilen, aber auch große Nachteile. Der größte Nachteil ist, dass sie ihren Mitgliedern vorschreiben, wie diese mit
ihren natürlichen Bedürfnissen umzugehen haben. Verstoßen sie gegen diese Vorschriften, müssen sie Buße tun um wieder gottgefällig zu werden.
Ich glaube an etwas Göttlichem außerhalb einer Religion. Trete mit diesem Etwas auch in Verbindung, benötige dafür aber nicht die Vermittlung eines Dritten, eines Priesters.
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Hallo Holzhacker, das geht mir, in einem anderen Bereich auch so.
Handwerksbetriebe haben volle Auftragsbücher aber wenig Fachkräfte.
Der Grund:
Die Jungen Leute lassen sich lieber als IT-Fachkraft ausbilden als für „handwerkliche Tätigkeiten“.