Webra
Erstellte Foren-Antworten
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Hallo Palmstroem,
in deinen Kommentar zu meinem Beitrag vom 07. Nov. um 9.40 Uhr schreibst du Eingangs :
“ @ Webra Zuerst ein Widerspruch . Nichts von dem was du schreibst beruht auf Fakten.
Es sind alles nur Annahmen“.
Lt. Buddahs Selbsterfahrung vor 2.500 Jahren hat dieser in seiner Meditation erfahren,
dass es kein festes ich gibt sondern nur das was wir empfinden. Dann schreibst du weiter, dass auch die moderne Hirnforschung von der gleichen Annahme ausgeht. Alle drei Erkenntnisse beruhen auf Annahmen. Sind somit auch keine Fakten. Warum widersprichst du meiner Annahme?
Ich habe den Gedankengang, der mich zu dieser „Annahme“ bewogen hat geschildert und
nicht behauptet dass es eine bewiesene Tatsache ist. Dies Tatsache, die ich zum Schluss
erwähne bezieht auf die Doppelfunktion unseres Gehirns. Es will wissen wie es funktioniert.
Für mich ist dies unlogisch. Es wäre doch das Gleiche, als würde ich wissen wollen, was ich gerade gedacht habe. Sinnvoll wird es doch nur wenn ein Außenstehender mir diese Frage
stellt. Der Drang zu wissen wie unser Gehirn funktioniert, muss demnach von einem Etwas
kommen, das sich außerhalb unseres Gehirns befindet.
Oder siehst du eine andere Möglichkeit.
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„Wer meint, daß es ein vom Gehirn unabhängiges immaterielles Etwas gibt, der muß das wohl oder übel genau beschreiben, wenn ein Gespräch möglich sein soll. Auch wie dieses Etwas wahrnehmen soll ist mir ein Rätsel.“ Palmstroem 2 Nov. um 8:32
Ich frage mich immer, wer oder was ist dieses Etwas, das Neurologen dazu treibt, die Funktion
unseres Gehirns zu erforschen. Sie können diese Arbeit aber nur mit dem Einsatz ihres Gehirns leisten. Kennt das Gehirn den sich selbst nicht, hat es kein “ Selbstbewusstsein“ ? Unser Bewusstsein, das ja im Gehirn entstehen soll, kennt somit nur unseren Körper mit all seinen
Organen und die Umwelt in der wir leben. Der oder das „Wissbegierige“, das übe die Funktion
unseres Gehirns Wissen erlangen will, könnte sich doch nur außerhalb unseres Körpers
befinden. Könnte es das sein, was wir als unser „ICH“ bezeichnen? Diese Ich, würde dann
aber beim Tod unseres Körpers nicht sterben. Es würde wieder dort hingehen, wo es
hergekommen ist.
Das ist für mich auch ein Rätsel, vor allem deswegen, weil es ja auf Fakten gründet.
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Hallo Palmstroem,
Ein Baum ist, wie alles aus dem Bereich Flora, ein immobiles Lebewesen.
Der absolute Gegensatz dazu sind alle mobilen Lebewesen (Fauna) Diese können, wenn sie wollen,
Jederzeit ihren Standort wechseln.
Kurzgefast kann man somit sagen: Der Gegensatz von Baum ist die Mobilität.
Noch kürzer gefast: Der Gegensatz von Flora ist die Fauna.
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<h2>Definition und taxonomische Verbreitung</h2>
Die Botanik definiert Bäume als ausdauernde und verholzende Samenpflanzen, die eine dominierende Sprossachse aufweisen, die durch sekundäres Dickenwachstum an Umfang zunimmt. Diese Merkmale unterscheiden einen Baum von Sträuchern, Farnen, Palmen und anderen verholzenden Pflanzen. Im Gegensatz zu ihren entwicklungsgeschichtlichen Vorläufern verfügen die meisten Bäume zudem über wesentlich differenziertere Blattorgane, die mehrfach verzweigten Seitentrieben (Lang- und Kurztrieben) entspringen. Stamm, Äste und Zweige verlängern sich jedes Jahr durch Austreiben von End- und Seitenknospen, verholzen dabei und nehmen kontinuierlich an Umfang zu. Im Gegensatz zum Strauch ist es besonderes Merkmal der Bäume, dass die Endknospen über die Seitenknospen dominieren (Apikaldominanz) und sich dadurch ein vorherrschender Haupttrieb herausbildet (Akrotonie).Wikipedia
Hallo Palmstroem,
Wikpedia denkt so wie ich,
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„Abgesehen davon gilt nichts als „bewiesen“, nur weil es logisch begründet sein soll. Sonst bräuchte es die gesamte experimentelle Wissenschaft nicht, man hätte die Milliarden für CERN und andere Forschungsinstitute sparen können, weil man analog zu deiner Vorstellung alles theoretisch ermitteln könnte. Das war nix.“ Palmström
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„Die Wendung quod erat demonstrandum (lat. für „was zu beweisen war“) bindet das Ergebnis einer logischen<sup id=“cite_ref-1″>[1]</sup> oder mathematischen Beweisführung an den vorangestellten Zweck zurück und schließt damit die Beweisführung ab. Sie wird häufig abgekürzt als q. e. d.<sup id=“cite_ref-2″>[2]</sup> Besonders im Englischen ist die Großschreibung Q. E. D. oder QED in Anlehnung an die lateinische Capitalis monumentalis üblich.“ Wikipedia
- Ich verstehe dies so, dass diese Art von „geistiger Beweisführung“ als wissenschaftlich
- Anerkannt gilt.
- Ich habe bei meiner Gegenüberstellung zwei artgleiche Objekte gegenübergestellt, die sich in ihrem Erscheinungsbild durch zwei sichtbare, wesentliche Merkmale unterscheiden. Ich weis nicht, wie du auf den Vergleich mit Milliarden anderen Dingen
- kommst. Mich würde aber interessieren Palmström, was du zu dem Beispiel des blind
- geborenen Menschen denkst.
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„Eine kurze Anmerkung noch zu der Aussage, daß alle Begriffe durch ihren Gegensatz entstanden sein sollen. Das halte ich für total falsch und ich hätte gern einen Beweis dafür. Ich behaupte im Gegensatz, daß Begriffe ganz einfach aus der Notwendigkeit entstanden sind Dinge zu benennen und so einen Austausch über sie möglich zu machen. Alternativ hätte ich gern den Gegensatz zu „Baum“ benannt.“ Palmström
Ein Baum ist ein Gehölz bei dem sich ein Stamm verzweigt und eine Krone bildet. Ein Busch ist ein
Gehölz, das sich direkt oberhalb seines Wurzelstockes verzweigt. Ein Busch hat weder einen
Stamm noch eine Krone. Dies ist der Gegensatz.
Deiner Aussage, Palmström, dass Begriffe Notwendig sind um Dinge, aber auch Empfindungen, zu bestimmen notwendig sind , stimme ich zu, weil wir in einer Welt leben, die uns in allen Wahrnehmungsbereichen Unterschiedliches bietet. Ich habe mir aber mal die Frage gestellt,
was hätten wir gemacht, wenn unsere Welt uns nur „Einheitliches“ angeboten hätte.
Gehen wir mal von unserem Sehsinn aus. Stell dir vor, du lebtest in einer Welt, in der immer
die Sonne scheint. Es herrscht eine ewige Helligkeit. Hätten wir diesen Begriff überhaupt
schaffen können? Ein blind geborenen Menschen kennt diese Begriffe nur vom „Hörensagen“.
Kann er sich darunter etwas vorstelle? Wie bezeichnet es seinen Zustand in dem er lebt?
Da wir Materie kennen, müssen wir also logischerweise auch davon ausgehen, dass es auch
deren Gegensatz, den Geist gibt. In der Wissenschaft gilt auch Etwas als bewiesen, wenn es sich
mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen lässt aber logisch begründbar ist. Ich bin daher der
Meinung, Geist existiert. Da er aber nicht der „Verderblichkeit der Materie“ unterliegt, kann er auch nicht sterben. Er muss somit nach dem Tod seiner Hülle irgendwohin entfleuchen.
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„Eine nachtodliche Wahrnehmung dagegen setzt voraus, daß da irgendetwas ist, das wahrnehmen kann und das hätte ich zu gern erklärt.“ Palmstroem
Es könnte das sein, das nach dem letzten Atemzug des Menschen den Körper verlässt.
Man sagt ja auch zu einem Verstorbenen: „Er hat seinen Geist aufgegeben.“
Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns bei der gedanklichen Beschäftigung mit einer
„nachtodlichen Wahrnehmung“ ein „Irgendetwas“, verstanden als etwas Körperliches, vorauszusetzen. Nach der logischen Erkenntnis, das alle Begriffe nur durch ihren Gegensatz
entstanden sind, muss es neben dem Körperlichen auch das Geistige geben. Leider haben wir
dafür aber keine Wahrnehmungsmöglichkeit.
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Hallo Mondin,
du hast mit deinem Beitrag genau das ausgedrückt, was auch meine Meinung ist.
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Was hier abläuft ist doch paradox. Unter der „Überschrift“ Religion und Glauben wird über
„Religion und Wissen“ diskutiert. Obwohl doch allgemein bekannt ist, dass Grundlage der Religion
der Glaube ist. Diese Grundlage bildet in der christlichen Religion das wichtigste aller Gebete.
„Ich glaube an Gott usw.“ Die Gläubigen selbst bestätigen damit ihre „Unwissenheit“ über
Gott. Wenn sie Wissen über Gott hätten, würden sie ja beten: “ Ich weiß von Gott usw.“ Selbst der
Stellvertreter Gottes auf Erden äußert sich so. Er tut somit öffentlich kund, dass er seinen Chef
auch nicht kennt. Ein wirklich Glaubender wird nie den Versuch machen Gott zu beweisen,
weil sich dadurch für ihm nichts ändert. Gottesbeweise fordern immer nur Ungläubige.
Sie hoffen sehr wahrscheinlich, dass dadurch in ihnen, nach erfolgtem Beweis, eine genau so
stark wirkende positive Kraft entsteht, wie es bei den meisten Gläubigen der Fall ist.
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Hallo Palmstroem, da muss ich wohl Einiges neu überdenken.
Da deine Kommentare immer den Charakter einer „wissenschaftlichen Stellungnahme“ haben,
gehe ich davon aus, dass du eine akademische Ausbildung hast. Ich finde darin immer wieder
neue Denkanstöße.
Sie beleben viele Themenforen.