Webra
Erstellte Foren-Antworten
-
Neben den Wundern, die immer als Heilungsursache genannt werden, könnte es aber auch die
Selbstheilungskraft des Körpers sein, die die Heilung bewirkt hat. Aktiviert wird diese Kraft durch
einen Glauben der so stark ist, dass sich dieser für den Glaubenden in Gewissheit verwandelt hat.
Bevor ein Medikament die Zulassung erhält, wird es an Probanden erprobt. Dabei wird einer Hälfte
das Medikament verabreicht, die andere Hälfte bekommt, ohne es zu wissen, ein Placebo. Erstaunlicherweise erzielt man bei einem Teil der mit dem Placebo behandelten die gleiche positive Reaktion wie bei denen, die das Medikament erhielten. Sie waren überzeugt davon, dass sie auch das Medikament bekommen hatten.
„Glaube kann Berge versetzen“, heißt es ja.
-
Die Wissenschaft, Palmstroem, gründet doch aber auch auf den Glauben, dass alles Seiende durch
den Urknall entstanden ist. Sie geht hier von ihrem Grundsatz „gesichertes Wissen“ ab.
Beide Richtungen, Religion und Wissenschaft, sind von ihrer Ausgangssituation her betrachtet erst
mal Glaubensrichtungen. Erst im Laufe ihrer Entwicklung hat sich die Theorie des Urknalls aufgrund
von wissenschaftlich abgesicherten Ergebnissen als „sehr wahrscheinliche Möglichkeit“
erwiesen. Dies ist, bisher, noch keiner Religion mit mit einem „Gott“ als Glaubensgrundlage
gelungen.
-
Papyrus
Alle Worte die geschrieben
kommen stets aus unserem Geist:
Fad‘ wär‘ unsere Welt geblieben
wenn sie nicht aufs Blatt gereist.
Würde uns, der Welt was fehlen,
etwas das uns glücklich macht?
Ich sag ja, will nicht verhehlen
mir ihr lesen Freud‘ gebracht.
All‘ die wunderbaren Werke
die durchs Wort entstanden sind
sind doch unserer Kultur stärke
hätt‘ verweht der Zeiten Wind.
Ob Bibel, Faust und Zauberflöte
entstanden wären große Nöte
in all der großen Geister Leben
hätte es Papyrus nicht gegeben.
Auf Papyrus steht geschrieben
was des Autors Herz erregt.
Was ihn stets hat angetrieben
was ihn innerlich bewegt.
Webra
In vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird immer darauf hingewiesen, wie wichtig
die Erfindung des Rades für die Entwicklung unserer Zivilisation war. Ich bin jedoch der Meinung,
das die Erfindung des „Papyrus“ der des Rades gleich zu stellen ist. Wird leider fast gar nicht
publiziert.
-
„Ok, du glaubst oder glaubtest an einen immateriellen Teil des Leibes, der auch noch unsterblich sein könnte. An die Existenz einer wie auch immer geformten Seele kann man glauben – oder auch nicht. Sie ist genausowenig beweisbar wie die Existenz eines Gottes.“ Palmströem
Ich habe mich oft gefragt und tue es auch Heute noch immer, wie man einem Menschen mit Worten
so stark verletzen kann, dass er im Extremfall in Tränen ausbricht. Sich also genau so verhält, als wenn er mit einem Stock geschlagen würde. Die Ursache des Tränenstroms bei körperlicher Züchtigung
kennen wir alle. Nerven leiten die empfundenen Schläge ins Gehirn und dort werden sie vom
Empfindungszentrum als Schmerz empfunden. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, da starke
Schläge den Körper Schaden zufügen können und seine Existenz bedrohen.
Die Worte, die Menschen verletzen, bestehen nicht aus Materie und treffen auch nicht auf Materie,
aber trotzdem erzeugen sie eine gleiche Reaktion. Das Empfindungszentrum im Gehirn ist aber nicht betroffen.
Was wurde verletzt und wo befindet sich dieses, bisher, Unbekannte in unserem Körper?
.
-
Der Dalai Lama hat dazu einen sehr beeindruckenden Satz gesagt: „Wenn ein Problem gelöst werden kann, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wenn nicht, sind Sorgen sinnlos.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, oder? seestern 47
Es ist aber leider so, dass gerade in der Politik und auch in der Wirtschaft eine gefundene Problemlösung gleichzeitig die Grundlage für ein neues Problem bildet. Sorgen über das Zukünftige
werden uns Menschen im privaten und auch gesellschaftlichen Bereich nicht erspart.
-
Hallo seestern47,
ich habe dieses Produkt drei Monte eingenommen. Erfolg gleich 0.
-
Hallo Palmstroem,
Danke für diesen Link. Er bietet mir die Möglichkeit tiefer in dieses Problem einzusteigen.
-
„DER MENSCH IST NICHTS ANDERES ALS DAS, WOZU ER SICH MACHT. DAS IST DAS ERSTE PRINZIP DES EXISTENZIALISMUS.“ Sartre
Es ist doch Tatsache, das der Mensch sich nicht selbst macht. Seine körperliche Gestalt bestimmen
die Gene. Auch auf das Entstehen seines „seelisches Grundgerüstes“ hat er keinen Einfluss.
Diese psychische Grundprägung bestimmt aber sein späteres Handeln und Unterlassen.
Er kann auch nur am Leben bleiben, wenn er die lebensnotwendigen Bedürfnisse befriedigt.
Nahrungsaufnahme einschließlich Stoffwechselvorgänge, Ruhepausen und Schutzmaßnahmen
gegen die Unbilden des Wetters. Wenn wir uns hier die Freiheit nehmen, diese Bedürfnisse nicht zu
befriedigen, riskieren wir unser Leben. Um seelisch und körperlich gesund zu bleiben und
weiter Überleben zu können, sind wir zur Befriedigung dieser Bedürfnisse gezwungen.
Ich würde deshalb formulieren: „Der Mensch kann aus seinem Leben nur das machen, was
seine körperlichen und geistige Fähigkeiten zulassen“.
Der Mensch handelt nicht “ aus freien Stücken“, er handelt, weil er Bedürfnisse befriedigt.
-
Hallo seestern47,
ich bin von der Sendung enttäuscht. Vieles was dort gezeigt wird, dürfte nicht der Wirklichkeit
entsprechen. Da schlägt z.B. der „Bierbaron“ den jungen Bierbrauer, der seine Tochter geschwängert
hat halb Tot, geht aber völlig straffrei seiner Idee einer „Bierburg“ nach. So gesetzlos kann Bayern um 1900 nicht gewesen sein. Schließlich wurde der Verletzte im Krankenhaus wieder zusammen
„geflickt“, dass muss doch dann automatisch der Polizei gemeldet worden sein.
Das ganze Bild, dass von der damaligen Zeit gezeigt wird, ist mir zu düster. Menschen, die gezeigt werden, wollen nur „saufen und rumhuren“.
Aber immer wieder wird darauf hingewiesen, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt.