Erstellte Foren-Antworten

Seite 102 von 133
  • Webra

    Mitglied
    22. Oktober 2020 um 22:12 In Bezug auf:

    Neben den Wundern, die immer als Heilungsursache genannt werden, könnte es aber auch die

    Selbstheilungskraft des Körpers sein, die die Heilung bewirkt hat. Aktiviert wird diese Kraft durch

    einen Glauben der so stark ist, dass sich dieser für den Glaubenden in Gewissheit verwandelt hat.

    Bevor ein Medikament die Zulassung erhält, wird es an Probanden erprobt. Dabei wird einer Hälfte

    das Medikament verabreicht, die andere Hälfte bekommt, ohne es zu wissen, ein Placebo. Erstaunlicherweise erzielt man bei einem Teil der mit dem Placebo behandelten die gleiche positive Reaktion wie bei denen, die das Medikament erhielten. Sie waren überzeugt davon, dass sie auch das Medikament bekommen hatten.

    „Glaube kann Berge versetzen“, heißt es ja.



  • Webra

    Mitglied
    21. Oktober 2020 um 19:01 In Bezug auf:

    Die Wissenschaft, Palmstroem, gründet doch aber auch auf den Glauben, dass alles Seiende durch

    den Urknall entstanden ist. Sie geht hier von ihrem Grundsatz „gesichertes Wissen“ ab.

    Beide Richtungen, Religion und Wissenschaft, sind von ihrer Ausgangssituation her betrachtet erst

    mal Glaubensrichtungen. Erst im Laufe ihrer Entwicklung hat sich die Theorie des Urknalls aufgrund

    von wissenschaftlich abgesicherten Ergebnissen als „sehr wahrscheinliche Möglichkeit“

    erwiesen. Dies ist, bisher, noch keiner Religion mit mit einem „Gott“ als Glaubensgrundlage

    gelungen.

  • Webra

    Mitglied
    20. Oktober 2020 um 19:06 In Bezug auf: Gedichte über Bücher

    Papyrus

    Alle Worte die geschrieben

    kommen stets aus unserem Geist:

    Fad‘ wär‘ unsere Welt geblieben

    wenn sie nicht aufs Blatt gereist.

    Würde uns, der Welt was fehlen,

    etwas das uns glücklich macht?

    Ich sag ja, will nicht verhehlen

    mir ihr lesen Freud‘ gebracht.

    All‘ die wunderbaren Werke

    die durchs Wort entstanden sind

    sind doch unserer Kultur stärke

    hätt‘ verweht der Zeiten Wind.

    Ob Bibel, Faust und Zauberflöte

    entstanden wären große Nöte

    in all der großen Geister Leben

    hätte es Papyrus nicht gegeben.

    Auf Papyrus steht geschrieben

    was des Autors Herz erregt.

    Was ihn stets hat angetrieben

    was ihn innerlich bewegt.

    Webra

    In vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird immer darauf hingewiesen, wie wichtig

    die Erfindung des Rades für die Entwicklung unserer Zivilisation war. Ich bin jedoch der Meinung,

    das die Erfindung des „Papyrus“ der des Rades gleich zu stellen ist. Wird leider fast gar nicht

    publiziert.Slight Frown

  • Webra

    Mitglied
    12. Oktober 2020 um 14:24 In Bezug auf: Abschied

    Auch mein herzliches Beileid, liebe Paesi.

    Webra

  • Webra

    Mitglied
    7. Oktober 2020 um 16:57 In Bezug auf:

    „Ok, du glaubst oder glaubtest an einen immateriellen Teil des Leibes, der auch noch unsterblich sein könnte. An die Existenz einer wie auch immer geformten Seele kann man glauben – oder auch nicht. Sie ist genausowenig beweisbar wie die Existenz eines Gottes.“ Palmströem

    Ich habe mich oft gefragt und tue es auch Heute noch immer, wie man einem Menschen mit Worten

    so stark verletzen kann, dass er im Extremfall in Tränen ausbricht. Sich also genau so verhält, als wenn er mit einem Stock geschlagen würde. Die Ursache des Tränenstroms bei körperlicher Züchtigung

    kennen wir alle. Nerven leiten die empfundenen Schläge ins Gehirn und dort werden sie vom

    Empfindungszentrum als Schmerz empfunden. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, da starke

    Schläge den Körper Schaden zufügen können und seine Existenz bedrohen.

    Die Worte, die Menschen verletzen, bestehen nicht aus Materie und treffen auch nicht auf Materie,

    aber trotzdem erzeugen sie eine gleiche Reaktion. Das Empfindungszentrum im Gehirn ist aber nicht betroffen.

    Was wurde verletzt und wo befindet sich dieses, bisher, Unbekannte in unserem Körper?

    .

  • Webra

    Mitglied
    7. Oktober 2020 um 15:06 In Bezug auf: Sorgen machen

    Der Dalai Lama hat dazu einen sehr beeindruckenden Satz gesagt: „Wenn ein Problem gelöst werden kann, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wenn nicht, sind Sorgen sinnlos.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, oder? seestern 47

    Es ist aber leider so, dass gerade in der Politik und auch in der Wirtschaft eine gefundene Problemlösung gleichzeitig die Grundlage für ein neues Problem bildet. Sorgen über das Zukünftige

    werden uns Menschen im privaten und auch gesellschaftlichen Bereich nicht erspart.

  • Webra

    Mitglied
    24. September 2020 um 20:55 In Bezug auf: Kijimea gegen Reizdarm

    Hallo seestern47,

    ich habe dieses Produkt drei Monte eingenommen. Erfolg gleich 0. Slight Frown

  • Webra

    Mitglied
    20. September 2020 um 21:23 In Bezug auf:

    Hallo Palmstroem,

    Danke für diesen Link. Er bietet mir die Möglichkeit tiefer in dieses Problem einzusteigen.

  • Webra

    Mitglied
    19. September 2020 um 23:29 In Bezug auf:

    „DER MENSCH IST NICHTS ANDERES ALS DAS, WOZU ER SICH MACHT. DAS IST DAS ERSTE PRINZIP DES EXISTENZIALISMUS.“ Sartre

    Es ist doch Tatsache, das der Mensch sich nicht selbst macht. Seine körperliche Gestalt bestimmen

    die Gene. Auch auf das Entstehen seines „seelisches Grundgerüstes“ hat er keinen Einfluss.

    Diese psychische Grundprägung bestimmt aber sein späteres Handeln und Unterlassen.

    Er kann auch nur am Leben bleiben, wenn er die lebensnotwendigen Bedürfnisse befriedigt.

    Nahrungsaufnahme einschließlich Stoffwechselvorgänge, Ruhepausen und Schutzmaßnahmen

    gegen die Unbilden des Wetters. Wenn wir uns hier die Freiheit nehmen, diese Bedürfnisse nicht zu

    befriedigen, riskieren wir unser Leben. Um seelisch und körperlich gesund zu bleiben und

    weiter Überleben zu können, sind wir zur Befriedigung dieser Bedürfnisse gezwungen.

    Ich würde deshalb formulieren: „Der Mensch kann aus seinem Leben nur das machen, was

    seine körperlichen und geistige Fähigkeiten zulassen“.

    Der Mensch handelt nicht “ aus freien Stücken“, er handelt, weil er Bedürfnisse befriedigt.

  • Webra

    Mitglied
    17. September 2020 um 19:20 In Bezug auf: Oktoberfest 1900

    Hallo seestern47,

    ich bin von der Sendung enttäuscht. Vieles was dort gezeigt wird, dürfte nicht der Wirklichkeit

    entsprechen. Da schlägt z.B. der „Bierbaron“ den jungen Bierbrauer, der seine Tochter geschwängert

    hat halb Tot, geht aber völlig straffrei seiner Idee einer „Bierburg“ nach. So gesetzlos kann Bayern um 1900 nicht gewesen sein. Schließlich wurde der Verletzte im Krankenhaus wieder zusammen

    „geflickt“, dass muss doch dann automatisch der Polizei gemeldet worden sein.

    Das ganze Bild, dass von der damaligen Zeit gezeigt wird, ist mir zu düster. Menschen, die gezeigt werden, wollen nur „saufen und rumhuren“.

    Aber immer wieder wird darauf hingewiesen, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt.

Seite 102 von 133