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  • Die Castor-Behälter?

    Von Holzhacker am 29. September 2020 um 8:19

    Es ist zwar schon lange bekannt aber trotzdem stach mir heute Morgen ein Bericht der RP ins Auge, der sich mit der Suche nach einem Endlager für den Atom-Müll aus den AKW befasst! Es wird ein Endlager für 1900 Castor-Behälter mit hochstrahlendem Atom-Müll gesucht! Seit 1962 wird in Deutschland mit AKW Strom gemacht und noch immer wird ein Platz gesucht, wo man den hochgefährlichen Abfall entsorgen kann! Was ist denn das für eine Strategie? Wenn die Chemie- Industrie ein Produkt herstellen- und verkaufen will, muss sie nachweisen, was mit den bei der Produktion anfallenden Schadstoffen geschehen soll. Wieso hat man bei den AKW derartige Überlegungen großzügig zur Seite geschoben und fleißig weiter produziert, ohne zu wissen, wohin mit dem Müll? Der große Zampano aus Bayern hat sich schon abgemeldet bei der Suche: Atomstrom ja-aber Endlager in Bayern? Nur ja nicht. Mia san mia!

    Holzhacker antwortete vor 5 Jahre, 7 Monaten 7 Mitglieder · 21 Antworten
  • 21 Antworten
  • Holzhacker

    Mitglied
    30. September 2020 um 17:36

    Nun ja, @Dekradler , vielleicht wärst du sicher auch mal gerne am AKW Chernobyl, Fukoshima, Sellafield , Three Mile Island oder Los-Alamos vorbeigeradelt. Das waren auch Schmuckstücke der Atomstrom-Produktion.

  • Holzhacker

    Mitglied
    30. September 2020 um 10:39

    @Dekradler , das sehe ich etwas differenzierter. Es sind nicht „viele teilnehmende Chaoten“ die die Demos in Verruf bringen. das ist so wie bei den Bundesliga Spielen. Da reicht eine Handvoll „Hooligans“ oder auch nur ein Agent-provokateur um von interessierter Seite den „Chaoten-Touch “ reinzubringen. Ich habe am 10. Juni 1982 in Bonn an der Demo gegen den Nato-Doppelbeschluss teilgenommen. Was ich dort erlebte war sehr lehrreich für mich. Übrigens verlief diese Demonstration mit fast 300 Tausend Teilnehmern vollkommen friedlich, was aber nicht ein Verdienst der schwer bewaffneten Polizisten war, die diese Demo flankierten. Seitdem verstehe ich, wie eine solche Demo „unfriedlich“ wird.

  • Dekradler

    Mitglied
    29. September 2020 um 18:36

    Na klar protestieren die dagegen.Gereenpeace läßt sich ja nicht seiner Geschäftsgrundlagen berauben.Wollen mal abwarten ob es hier hoffentlich wg.der Elektrohype nicht zu Stromengpässen kommt und wir keinen dreckigen Atomstrom und Kohlestrom zukaufen müssen.Bin letztens in Lingen am dort befindlichen AKW vorbeigeradelt und kann nicht verstehn daß so ein schönes AKW Ende 2022 stillgelegt wird.Deutschland beraubt sich selber seiner sicheren Stromversorgung und andere Länder denken nicht im Traum daran auszusteigen.Sie bauen sich sogar noch mehr Kohlekraftwerke und AKWs auf.Selbst im Heimatland von Frau Thunberg denkt man nicht an einem AKW-Ausstieg.

    Ich danke dir für dein Interesse an meinen Ausführungen und den Antworten und werde hier weiter interessiert mitlesen.

  • Dekradler

    Mitglied
    29. September 2020 um 16:55

    Na dann liege ich ja nicht so falsch mit meiner Vermutung wg.möglicherweise entgangenen Demos.

    Dann kann Rußland ja auch den Rest noch aufnehmen und uns am besten auch noch über eine Nordstream mit Strom versorgen wenn es hier zu Stromengpässen kommt.

  • Dekradler

    Mitglied
    29. September 2020 um 16:45

    Frau Merkel hat mit der CDU von früher nichts mehr zu tun.Sie war/ist nur auf ihren Machterhalt aus und hat deshalb den Wiederausstieg verkündet.Eine friedliche Demonstration ist natürlich okay.Aber leider geht es vielen daran teilnehmenden Chaoten um Gewalt.Ich wünsche mir nicht nordkoreanische oder belarussische Verhältnis,aber ein etwas gelassenerer Umgang mit der Atomkraft,wie z.B. in Frankreich oder England wäre besser für Deutschland,aber wohl nicht machbar.

  • Holzhacker

    Mitglied
    29. September 2020 um 16:27

    Hallo @Dekradler „Riesenaufschrei der linken Parteien und der Krawallmacher?“ Du scheinst da etwas durcheinander zu werfen. Den Ausstieg aus der Atomkraft hat die Regierung Merkel auf die Rille gesetzt. Keine linke Partei oder irgendwelche Krawallmacher. Was die Demonstranten gegen die Castortransporte auf die Straße trieb, war die Ignoranz der Regierung gegenüber den Gefahren für die Bevölkerung, die in diesen Behältern lauern. Im Übrigen ist eine Demonstration eine verfassungsmäßig legitimierte Meinungsäußerung der Bevölkerung gegenüber den Regierenden. Was passt dir daran nicht? Hättest es wohl lieber so wie in Belarus oder Nordkorea?

  • Dekradler

    Mitglied
    29. September 2020 um 16:06

    Selbst wenn „Zar“ V.Putin oder ein anderes Land Deutschland anbieten würde gratis oder für wenig Geld den deutschen Atommüll in Rußland/Sibirien oder deren Staatsgebiet endzulagern würde unsere Regierung so ein Angebot nicht annehmen (können).Es würde sonst ein Riesenaufschrei der linken Parteien und der Krawallmacher geben die sich dann um einen großen Teil ihrer Antiatomkraft-Demos betrogen fühlen würden.So könnnen sie die Endlagersuche in Deutschland noch über 10 Jahre mit ständigen Demos begleiten.

  • Paesi

    Mitglied
    29. September 2020 um 15:23

    Danke, die Abkürzung hilft mir, dass ich nicht noch einmal nachlesen mussWink

  • SFath

    Mitglied
    29. September 2020 um 15:21

    @Paesi, jetzt sucht man, 2031 steht fest, wer den Müll bekommt.

    Damit es keine weiteren Mißverständnisse gibt, werde ich meinen Beitrag wunschgemäß von „soll“ in „kann“ ändern.

    Bei „soll“ waren die geologischen Voraussetzungen gemeint!

    https://www.tagesschau.de/inland/endlagersuche-103.html

  • Paesi

    Mitglied
    29. September 2020 um 15:12

    @SFath,

    für mich zur Richtigstellung, vielleicht habe ich etwas Gelesenes falsch verstanden:

    Du schriebst sinngemäß, dass in diesem Herbst entschieden werden soll, wo der Müll gelagert werden soll.

    Ich ging davon aus, dass der Ort bis 2031 feststehen soll. Jetzt soll es erst einmal um in Frage kommende Regionen gehen.

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