Erstellte Foren-Antworten

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  • Zoe

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    29. September 2024 um 16:35 In Bezug auf: Neologismen - Wer kennt welche ?

    :-))) Ja, das würde ich von mir auch vermuten @Gartenfan . Oft genug hast Du ja inzwischen darauf hingewiesen: Man muß aufpassen, daß man selber nicht die Dosis zurückbekommt.

  • Zoe

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    29. September 2024 um 16:32 In Bezug auf: Rat

    @Genuss, hast Du Deinen Beitrag selber gelöscht?

  • Zoe

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    29. September 2024 um 15:58 In Bezug auf: Der erste Satz...

    Liebe @seestern47 , dieser erste Satz „sitzt“ und die Erklärung dafür, warum das so ist, läßt sich meiner Ansicht nach weder in der näheren Befassung mit dem Autor noch in einer Lektüre der sich anschließenden Erzählung finden, sondern nur in der Betrachtung der Sprache, den sprachlichen Mitteln, die der Autor in diesem Satz angewendet hat.

  • Zoe

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    29. September 2024 um 15:24 In Bezug auf: Neologismen - Wer kennt welche ?

    „gegen angriffslustige Tiere“ Rofl – was sollte man dabei im Blick haben? @forscher ? Raubtiere und Schlangen dürften wohl ausscheiden. Eigentlich bleiben nur Hunde … in unserer Gesellschaft.

  • Zoe

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    29. September 2024 um 14:35 In Bezug auf: Der erste Satz...

    Apropos „Der erste Satz“ und Büchner. Das ist mir gestern Abend vorm Einschlafen eingefallen. Die Geschichte „Lenz“ hebt an mit dem Satz: „Den 20. Januar ging Lenz durch’s Gebirg“. RoflIch finde nicht, was an diesem Anfangssatz nun so umwerfend gut ist, aber er ist umwerfend gut.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Jahr, 7 Monaten um  Zoe geändert.
  • Zoe

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    29. September 2024 um 14:31 In Bezug auf: Der erste Satz...

    @realo: […]Kann mich noch an den ‘Scharlachroten Buchstaben’ von Hawthorne
    erinnern, eine Frau, die stigmatisiert wurde mit der Kennzeichnung, weil
    sie einen anderen Lebenswandel hatte als die Mehrheit. Diese Geschichte
    hat mich nachhaltig geprägt.[…]

    Ich habe mir bei mir wiki die Inhaltsangabe des Buches durchgelesen, weil ich es nicht kannte. Du hast Dich mit Hester identifiziert? War’s das?

    Sonderbar finde ich, daß mir überhaupt kein Buch eingefallen ist, das mich geprägt hat. Ich kann nicht sagen, woran es liegt. Später, aber da war ich bereits Ende 30, da haben sich mir durch die Lektüre andere Welten aufgetan, aber das war keine Belletristik.

    Den „Trotzkopf“, die „Pucki“- und „Nesthäkchen“bände habe ich alle mehrfach gelesen, dann auch Karl-May (so im Alter von 13 ungefähr) und danach …? Ich bin jede Woche in die „Öffentliche Bücherhalle“, um mir Bücher auszuleihen, die ich auch alle gelesen habe. Nur erinnere ich kein Einziges mehr. In der Schule von Th. Storm den „Schimmelreiter“, „Tonio Kröger“ von Th. Mann; Brecht, keine Ahnung, welches Drama wir lasen, ich hatte keinen Zugang zu deser Art des realistischen Schreibens. Büchner, „Dantons Tod“, ja, darin habe ich eine Fülle von Sätzen gefunden, die ich auswendig gelernt habe, weil ich sie so schön gefunden habe. Das ist auch immer noch so. Die Liebesgeschichte zwischen Camille und Lucile …

  • Zoe

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    28. September 2024 um 17:42 In Bezug auf: Neologismen - Wer kennt welche ?

    @forscher : Es gibt gleiches so nicht ! Nur, ein Sprühstrahl aus der Spraydose , verhält sich ähnlich , wie eine Ladung Bleikügelchen aus einer Schrotflinte.

    Je weiter die Entfernung, je größer die Ausbreitung , hier Kegelartig , von der Spitze zur immer größer werdenden Grundfläche.

    Ich gehe mal locker und unbefangen an die Sache ran und frage, wofür das „gut“ bzw. besser wohl „schlecht“ sein soll? Ist es tatsächlich erfunden zur Selbstverteidigung? Ich kann mir nicht denken, daß diese Art „Spray“ frei verkäuflich ist.

  • Zoe

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    28. September 2024 um 17:01 In Bezug auf: Der erste Satz...

    Mich hat die Erzählung „Der geteilte Himmel“ (Ch. Wolf) die Aufbruchsstimmung und Atmosphäre der sehr frühen Zeit erahnen lassen. Alle gehen in die Fabrik und schuften gemeinsam in einem Betrieb, der allen gehört. Ich meine mich zu erinnern, daß der Ort des Geschehens die „Schwarze Pumpe“ war, eine elende Giftfabrik, aber das wußte man damals noch nicht und falls man es vielleicht vermutete, spielte es keine Rolle.

    @Heigi , ich finde es schon beachtlich, daß Du es geschafft hast, nach dem Schlußsatz das Buch vom „ersten Satz“ an zu lesen.

  • Zoe

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    28. September 2024 um 15:37 In Bezug auf: Der erste Satz...

    Nun habe ich mich weiter befragt, warum mir der Autor „Herrmann Kant“ ein Begriff ist, und zwar in Verbindung mit dem Ausschluß anderer Autoren aus dem DDR Schriftstellerverband.

    Von Christa Wolff habe ich fast alle Texte gelesen -und ja, von Brigitte Reimann (Tagebücher, Briefe), die Du @Constantia in Eurem Gespräch im Jahr 2021 erwähnt hattest , von anderen Autorinnen habe ich gar nichts gelesen. Weißt Du Constantia , welche der Beiden die Haltung Kants zum Ausschluß von Schriftsteller*innen aus dem Verband thematisiert hat?

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Jahr, 7 Monaten um  Zoe geändert.
  • Zoe

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    28. September 2024 um 13:32 In Bezug auf: Der erste Satz...

    Hach, ich hab’s! Nachdem mir auch nur der Hinweis angezeigt wurde, den Du gefunden hattest @realo, habe ich mir das Inhaltsverzeichnis des Buches angesehen und in dem Kapitel, das google für den zu ratenden Satz anzeigt, werden nur die Arbeiten von Hermann Kant besprochen, möglicherweise, das kann man nicht feststellen, nur „Die Aula“. Und nachdem ich nochmal zurück auf die Kurzanzeige gegangen bin, sehe ich, daß dort steht: „vorbereiteten Rede ist Iswalls gleichsam kopfschüttelnder Schlusssatz: »Welch eine Schnurre, dachte er, und welche Übertreibung! Hier ist niemand tot […]Gut, dann mußte ich noch prüfen, ob Iswall in die Aula gehört …

    Ich kenne den Roman nicht, ich habe nichts von Kant, diesem Kant, gelesen -und wir haben das Rätsel gelöst !!!Slight Smile


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