Erstellte Foren-Antworten

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  • Zoe

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    21. Mai 2025 um 10:09 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    @realo : Gedanken sind steuerbar, da helfen alle faulen Ausreden nichts, die Verantwortung bleibt bei einem selbst.

    Menschen haben die Fähigkeit, sich zu sich selbst zu verhalten, d.h. wir können Gedanken, die wir haben, auf einer anderen gedanklichen Ebene bewerten. Und auch diese auf einer anderen gedanklichen Ebene bewertenden Gedanken können wir wiederum bewerten. Insofern ist es zutreffend, daß wir verantwortlich sind. Was aber zuerst einmal an wilden, unkontrollierten Gedanken so in einem auftaucht, das kann man wohl nur mehr oder weniger erfreut oder neugierig oder widerwillig hinnehmen.

  • Zoe

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    20. Mai 2025 um 10:43 In Bezug auf: Muss man das verstehen?

    @Yossarian :Insgesamt finde ich diesen thread sinnfrei. Im Ursprungsbeitrag ist kein
    link zu dem Artikel und so sieht man nur die dramatischen Zahlen, weiß
    aber nicht einmal, um was für eine Art von Waffen es sich handelt. Das
    ist eine Art von Clickbaiting: irgendetwas Dramatisches präsentieren,
    aber wesentliche Informationen (absichtlich?) weglassen, damit die Leser
    sich das ausmalen können, was an impliziter Aussage rüberkommen soll.
    Für mich ist das inhaltsfrei und erinnert an die Zeitung mit den großen
    Buchstaben.

    Mein Kommentar ist auch nicht sonderlich ideenreich, weil ich mich Dir nur anschließen möchte. Ich las neulich irgendwo den Ausdruck „Erregungsmedien“ und in diese Schublade paßt der Eingangsbeitrag ebenfalls. Man kann sich aufregen, empören, es hebt den Adrenalinspiegel.

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 18:01 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    @Miez , ja Slight Smile

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 18:00 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    @ricarda01 , zum Spruch Deines Profs: Wenn es sich mit dem Denken so verhält wie mit dem Atmen, man kann nicht nicht atmen (für Sekunden nur und für Sekunden kann man wohl auch nicht denken), dann braucht man sich nicht so verwundern über das permanente Denken. Denn über das permanente Atmen verwundert man sich ja auch nicht.

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 17:52 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    @Yossarian , man weiß doch aber auch während des Meditierens, daß „ich es bin, der/die diese Gedanken hat. Oder ist es nicht so? Unabhängig davon, ob es erwünschte, unerwünschte, gewollte, nicht gewollte Gedanken sind. Das ist zunächst einmal kein Einwand, sondern eine Frage an Dich.

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 17:14 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    Mit philosophischen Gedankengänge konnte ich noch nie etwas anfangen, das ist mir einfach alles zu abstrakt und zu weit hergeholt.

    Man muss sich doch schon um die Realität zu viele Gedanken machen, da bleibt für mich kein Platz um Fragen aufzuwerfen, für die man sowieso keine Antwort findet.

    Liebe @Miez , ich nehme Deinen Beitrag als Vorlage, um meine Sichtweise zu erläutern. In Phasen meines Lebens, in denen es mir gar nicht gut gegangen ist, habe ich mich mit dem Eintauchen in philosophische Fragestellungen abgelenkt, zerstreut, bin in eine andere Welt damit gegangen. Ich verstehe solche Fragen wie die von webra auch als ein Spielen mit Gedanken. Es ist ein Spiel, so wie es viele andere Spiele gibt. Es muß gar keinen „praktischen Nutzen“ (Mondin) haben. Wichtiger als die Antworten sind die Fragen, es muß nicht um Leben und Tod gehen, es muß nichts Entscheidendes an der Beantwortung solcher Fragen hängen. Man spielt.

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 16:24 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    @Yossarian : ob ein Mensch, der gerade von Sorgen geplagt wird, das genauso sieht, dass er froh ist, wenn seine Gedanken erhalten bleiben?

    Ja, bei diesem Gedanken merkt man, daß die Gedanken, die ein Mensch hat, tatsächlich nicht verloren gehen … solange dieser Mensch lebt. Sie werden sich irgendwo im Gehirn schon abspeichern und werden weitere, vielleicht ähnliche Gedanken in ähnlichen Situationen produzieren.

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 16:19 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    Ob es jemanden interessiert, an welchem Thema ich nicht interessiert bin?

  • Zoe

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    17. Mai 2025 um 16:07 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    „Ich denke, also bin ich“ – hier ist es egal, ob es sich um positive oder negative Gedanken handelt, der Inhalt ist egal. Man kann auch denken, daß man es vorzieht nicht zu denken oder nicht über dies, sondern nur über jenes. Obwohl ich den Satz nicht richtig finde, denn daß ich ich bin, stelle ich nicht auf dem Wege der Beobachtung fest oder dem eines logischen Schlusses. Ich muß nicht erst denken, daß ich denke und dann erkenne ich mich als ich.

    Vielleicht könnte man sagen, daß Gedanken immer an ein Ich-Bewußtsein geknüpft sind. Ohne die Träger von Gedanken gäbe es keine Gedanken. So richtig paßt es nicht zu der Frage nach der Haltbarkeit von Gedanken.

  • Beamte sind nicht verpflichtet, eine Parteimitgliedschaft öffentlich zu machen. Dies ist die Auffassung eines Verfassungsrechtlers.

    Quelle NDR

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