Zoe
Erstellte Foren-Antworten
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apropos „Rohrpost“: Ende der siebziger Jahre habe ich beim NDR gearbeitet, in der Abteilung „Schulfunk“, die in einer geräumigen, dennoch aber überschaubar großen alten Villa untergebracht war. Es gab für den Transport der Manuskripte, Briefe eigens einen festangestellten Boten, damit die Redakteure und Sekretärinnen nicht selber hin- und hergehen mußten. Außerdem gab es für die gesamte Anlage einen Boten, der dreimal am Tag die Post, die zwischen den Abteilungen ausgetauscht wurde, verteilte.
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@Paesi : das Leben nicht herunterleben – ist für mich eine subjektive Sichtweise, die nicht starr sein muss
Ich bin an dem „subjektiv“ hängengeblieben und habe darüber herumsinniert; sich hauptsächlich an dem orientieren, was mir in und an meinem Leben wichtig ist? Sowohl gedanklich, emotional als auch in Bezug auf mein Handeln? Ich weiß nicht, ob ich D i c h damit richtig verstehe, nur für mich ist dies heute früh eine schöne kleine Erkenntnis. Mich selber ernst und wichtig nehmen.
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„sein/ihr Leben nicht einfach herunterleben“ meint wohl „reflektieren“, „aufmerksam sein auf das, was man tut“. Sehr kurz. Über den Satz oder die Redewendung kann man sicher Texte in Bücherumfang schreiben.
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Ja @Paesi , „altmodisch“ paßt schön zum Telefonieren. Auch insofern ist es inzwischen aus der Zeit gefallen, weil man während des Telefonierens nicht gut etwas anderes tun kann. Benutze ich whatsapp, dann kann ich zwischen den Gesprächseinheiten in einen anderen Raum gehen, an den Laptop usw.
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Inzwischen, so ist mein Eindruck, kommuniziert man privat bevorzugt über „whatsapp“ oder eine vergleichbares Medium. Zum Telefonieren verabredet man sich! Wie zu einem persönlichen Treffen. Das Telefon hat eine ganz neue Funktion erhalten, weil die kurze Information schriftlich ausgetauscht wird.
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Hm @forscher , vermutlich liege ich falsch, weil Deine Frage in eine andere Richtung weist, aber mir fällt zum „teleformieren“ ein: telefonisch informieren, übers Telefon eine Information weitergeben.
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@forscher […] es mag meinerseits eine gewisse Zerstreutheit gewesen sein,
… wozu mir der Ausdruck und das Klischee vom „zerstreuten Professor“ einfallen.
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Lieber @forscher , Du insistierst auf Deiner Frage und einer Antwort. Meines Wissens findet das Plusquamperfekt überhaupt nur in der Sprachwissenschaft Anwendung. Und nun mutmaße ich, daß Du den Begriff noch aus einem anderen -Deinem?- Forschungsbereich her kennst?