Erstellte Foren-Antworten

Seite 129 von 133
  • Webra

    Mitglied
    9. Juli 2019 um 19:02 In Bezug auf:

    Hallo philosoph,
    es geschieht nicht oft, dass ein Forenmitglied einen
    so sachlichen und fachlich gut fundierten Kommentar erhält wie der von dir auf Tisnets Beitrag geschriebene.

    Zu Frau von der Leyen:
    Die Art und Weise, wie man sie zur Spitzenkandidatin
    "erkoren" hat findet nicht meine Zustimmung. Aber aufgrund deiner Bemerkung, dass sie für "Vereinigte Staaten von Europa" ist, wünsche ich mir, dass sie Kommissionspräsidentin wird. Auch ich bin für solch einen Zusammenschluss der EU- Mitgliedsstaaten. Dies war auch der Grundgedanke der Nachkriegspolitiker, die dafür nach 1945 die ersten Voraussetzungen schufen.

  • Webra

    Mitglied
    9. Juli 2019 um 18:11 In Bezug auf:

    "In der Linguistik wird diese Funktion als Bewertungskommunikation diskutiert.[2][3] Die ironische Äußerung bringt indirekt Wertungen zur Sprache, die mit dem Inhalt der geteilten Wissensbestände verbunden sind. Warum Ironie die gemeinte Bewertung nicht direkt, sondern indirekt ausdrückt, ist bisher nicht abschließend geklärt." Wikipedia

    Was bewegt dich, lieber Dabbes, deine Kommentare vorwiegend in ironischer Form zu schreiben?

  • Webra

    Mitglied
    8. Juli 2019 um 18:12 In Bezug auf: Sonntagsgedanken

    Wenn der Weg zur Freiheit über Berge von Toten führt, ist
    die Feigheit die menschlichere Entscheidung.

  • Webra

    Mitglied
    7. Juli 2019 um 23:06 In Bezug auf: „Ärzte für das Leben“ lehnen Widerspruchslösung ab

    "Wenn es denn wirklich so kommt wie angedacht werfe ich meinen Organspendeausweis weg und mache mein Kreuzchen (X) tatsächlich bei „ nein „".

    Hallo Ummel48,
    ich habe mir deine VK angeschaut und die Eigenbeschreibung deiner Persönlichkeit gelesen.
    Es fällt mir deshalb schwer, deine o.g. Aussage zu verstehen.
    An Wen oder Was willst du dich mit dieser Bestrafung rächen? Die Abgeordneten, die dieser Gesetzesvorlage
    zugestimmt haben trifft deine Strafe nicht. Auch die Politik als Ganzes bleibt unberührt.

    Ein Mensch aber, der mit einem Organ von dir am
    Leben geblieben wäre, muss dann sterben.
    Überlege es dir doch noch mal genau, bevor du so handelst.

  • Webra

    Mitglied
    1. Juli 2019 um 19:05 In Bezug auf: „Ärzte für das Leben“ lehnen Widerspruchslösung ab

    Es ist nun mal "demokratischer Brauch" das eine Minderheit das tun muss, was eine Mehrheit bestimmt.
    Auch wenn man dies mit "Wut im Bauch tut".

    Wenn der Bundestag mit Mehrheit der Widerspruchsregelung
    zustimmt, müssen die Gegner dieser Regelung damit leben.
    Ist dieser Zwang, bei einer Anfrage ein Kreuzchen zu machen, wirklich eine Verletzung unserer Menschenwürde?

  • Webra

    Mitglied
    30. Juni 2019 um 0:57 In Bezug auf: „Ärzte für das Leben“ lehnen Widerspruchslösung ab

    "Der Arzt ist aber kein Techniker, dessen Aufgabe sich in funktionellen Lösungen für gesundheitliche Probleme erschöpft. Vielmehr besteht unsere Aufgabe als Ärzte neben dem Heilauftrag auch darin, das Leid unserer Patienten zu lindern und ihnen mitmenschlichen Beistand, Zuwendung und Fürsorge entgegenzubringen. Auf keinen Fall dürfen sich Ärzte für vor- oder nachgeburtliche Tötungen oder als Suizid-Beihelfer hergeben, also Handlungen, bei denen nicht das Leid, sondern die Leidenden oder „lästige“ Menschen beseitigt werden".

    Auszug aus "Wir über uns" von der Website dieser
    Organisation. Diese Ärzte sind gegen Vieles, was heute
    schon medizinischer Alltag ist. Sie haben den Anschluss
    an die moderne Medizin verpasst.
    Durch ihre rückständigen Ansichten wirkt auch ihre Meinung zu dem Problem der Organspende wenig überzeugend.

  • Webra

    Mitglied
    29. Juni 2019 um 23:43 In Bezug auf: „Ärzte für das Leben“ lehnen Widerspruchslösung ab

    "Derzeit ist eine Entnahme nur möglich, wenn eine
    Zustimmung vorliegt ( sog. Entscheidungslösung)".
    "Eine Zustimmung ist nicht das gleiche wie ein fehlender Widerspruch".

    " Zweifel am sogenannten „Hirntodkriterium“
    Die Organisation äußert in der Erklärung außerdem Zweifel an dem sogenannten „Hirntodkriterium“. Unter Fachleuten sei umstritten, ob der „Hirntod“, nach dem Organe bei einer Spende entnommen werden, wirklich mit dem Tod eines Menschen gleichbedeutend sei. Auch der Deutsche Ethikrat sei in dieser Frage gespalten".
    Auszüge des Threads.

    Wegen dieser Zweifel müssen die "Ärzte für das
    Leben" grundsätzlich gegen eine Organentnahme sein.

    Es geht bei der Frage "Ja" oder "Nein" im Prinzip doch um die Entscheidung zwischen "Gewissheit" und "Möglichkeit".
    Gewiss ist doch die Tatsache, dass die meisten Transplantationen erfolgreich verlaufen. Die Organempfänger sind erst mal vom absehbarem Tod befreit. Die Zahl ihrer gewonnenen Lebensjahre ist unterschiedlich groß.

    Die Möglichkeit aber, dass ein Hirntoter noch Empfindungen und Wahrnehmungen hat ist doch sehr gering und völlig ungewiss.

    Bei realistischer Betrachtung, die sollte man bei Menschen dieser Berufsgruppe aber voraussetzen können,
    müsste deren Antwort zur Frage der Organtransplantation mit "Ja" beantwortet werden.

    Wie würdet ihr euch denn Entscheiden, wenn etwas Positives mit an "Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nur zu erreichen ist, indem dadurch eine eher unwahrscheinliche, negative Reaktion wo anders entsteht?

  • Webra

    Mitglied
    27. Juni 2019 um 21:39 In Bezug auf: unterschiede

    was ist der Unterschied
    Christus Forum = Christusforum Deutschland
    Christus gemeinde = Gemeinde für Christen
    pfingstgemeinte = Pfingstbewegung
    adventgemeinde = Adventisten
    evangeliosche kirche = Evangelische Kirche
    Arche = Gemeinde und Missionswerk Arche

    Hallo Fahrrad,
    ich vermute, dass du die christlichen Gemeinden und Bewegungen meinst, die ich zu den von dir genannten
    beigefügt habe. Wenn du diese Nennungen bei Wikipedia als
    Suchbegriffe eingibst, erscheint jeweils ein ausführlicher Artikel. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht sie alle zu lesen, weil es für mich uninteressant ist, evtl. Unterschiede festzustellen.
    Deshalb kann ich deine Frage auch nicht beantworten.

    Wenn du ein tief im Glauben verwurzelter Mensch bist
    und eine Antwort auf diese Frage für deine Glaubensfestigkeit von Bedeutung sein sollte, kannst
    du aber versuchen, evtl. Unterschiede zu finden.

  • Webra

    Mitglied
    22. Juni 2019 um 19:16 In Bezug auf: der Staat am Sterbebette

    "Statistiken zu Selbstmord und Sterbehilfe
    Veröffentlicht von Statista Research Department, 08.04.2019

    Der Begriff Suizid oder auch Selbstmord, Selbsttötung oder Freitod beschreibt die absichtsvoll herbeigeführte Beendigung des eigenen Lebens (ICD-10: X60-X84). Dies kann sowohl aktiv durch die Ausführung einer bestimmten Handlung, als auch passiv durch das Unterlassen lebenserhaltender Maßnahmen geschehen. Die aktuellen Fallzahlen liegen in Deutschland bei rund 9.800 Todesfällen im Jahr 2016. Damit sterben in Deutschland deutlich mehr Menschen durch Suizid als zum Beispiel aufgrund von Verkehrsunfällen, Drogen und HIV zusammen. Dem Statistischen Bundesamt zur Folge dominiert unter den gewählten Methoden die Selbsttötung durch Erhängen, Strangulieren oder Ersticken, wobei der am häufigsten für Suizide ausgewählte Ort die eigene Wohnung ist. Männer begehen über alle Altersgruppen hinweg signifikant häufiger Selbstmord als Frauen. Das statistische Durchschnittsalter von Selbstmördern lag 2016 für Frauen bei 58,4 und für Männer bei 57 Jahren".

    Diese Menschen haben doch bewiesen, dass die Selbsttötung
    auch ohne "gesetzliche Erlaubnis" möglich ist.
    Eine andere gesetzliche Regelung würde nur die Möglichkeiten zur Herbeiführung des Suizids erleichtern.

    Es gibt leider keine Statistiken darüber, wie viele Menschen von diesen Schritt abstand genommen haben, weil
    die genannten Suizidmöglichkeiten nicht unverzüglich zum Tode führen sondern mit minutenlangem Leide verbunden sind. Im nachhinein betrachtet geben viele später zu, dass sie froh waren, keine leidensfreie Tötungsmöglichkeit zur Verfügung gehabt zu haben. Sie haben wieder Mut zum Leben gewonnen. Hätten sie damals über einen Giftbecher verfügt, hätten sie davon gebrauch gemacht.

    Die Erschwerung eines Suizids kann oft auch Leben retten.

  • Webra

    Mitglied
    19. Juni 2019 um 23:27 In Bezug auf: Leben nach dem Tod

    Hallo FlorianS.
    Danke für den Hinweis auf Wikipedia. Ich habe diesen
    Artikel wegen der vielen Querhinweise zu meinen Favoriten
    genommen. Man kann diese "Denkweise" nicht, wie von vielen tituliert, als "Spinnerei" abtun wenn man folgendes liest.

    " Der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie Carl Gustav Jung erlebte 1944 einen Herzinfarkt mit Todesnähe und außerkörperlicher Erfahrung" [12]. In seiner 1962 erschienenen Autobiographie »Erinnerungen, Träume, Gedanken« schildert er ausführlich dieses Erlebnis[13]:" Wikipedia

    Ich war und bin auch heute noch davon überzeugt, dass es irgendwann in der Zukunft den Menschen gelingen wird, die
    Existenz von dem nachzuweisen, was allgemein mit
    "Gott" bezeichnet wird. Meine Überzeugung begründet sich
    durch den Rückblick auf den Anfang der Menschheit.
    Damals reichte seine Intelligenz nur dafür aus, aus einem Stein, einen Stück Holz und die Sehne eines Tieres oder einer Pflanzenfaser eine Waffe zu machen.
    Heute, einige zehntausend Jahre später, kann er mit einer Waffe alles Leben auf der Erde vernichten.
    Auch auf dem Gebiet der "friedlichen Forschung" ist es im gelungen Systeme zu entwickeln, mit denen er die Existenz von Objekten nachweisen kann, die ein Millionstel Millimeter klein sind.

    Was soll diese Intelligenz daran hindern, in einigen
    zehntausend Jahren die Ursache alles Seienden zu finden?

    Es gäbe nach meiner Meinung nur einen Grund: Seine Selbstvernichtung.

Seite 129 von 133