Maedchen
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@Genuss Und ich will dich nur noch mal darauf aufmerksam machen, dass NGO keine Schleuser sind. Und ich finde, wir sollten beide nicht “ in einem Atemzug“ nennen. Von welchen NGOs mit den kriminellen Handlungen sprichst du denn? NGOs sind erst einmal alles anerkannte Hilfsorganisationen. Schleuser sind das nicht.
Und noch eins, das weiß man doch schon lange – wo es öffentliche Gelder gibt, gibt es auch immer Menschen, die sich mit unsauberen bis hin zu kriminellen Methoden bereichern. Erinnern wir uns in unserem eigenem Lande an CumCum-Kriminalität, Maskenkriminalität. Und dennoch werde ich mich hüten, alle Bänker, Politiker,Kaufleute und Ärzte in einen Topf zu werfen.
Aber die hilflosen Menschen in ihren Booten dürfen wir nicht ertrinken lassen.
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@Genuss Das mit den Transpondern kann ja nicht so toll sein. Seit 2014 sind bis heute rund 30.356 Geflüchtete im Mittelmeer ertrunken. Im Jahr 2016 haben über 5.000 Menschen auf dem Seeweg nach Europa ihr Leben verloren und Kenner meinen, die Dunkelziffer ist noch einmal so hoch. Es gibt Berichte von Passagieren, die gesehen haben, dass Schiffe einfach weitergefahren sind, obwohl auf einem Schlauchboot Menschen gewinkt haben.
Gut, dass es NGO`s gibt!
NGO = Nichtregierungsorganisationen
NGO sind meistens Stiftungen, gemeinnützige Vereine, gGmbH.
Diese Zusammenschlüsse arbeiten ohne Profitabsicht und setzen sich für Menschenrechte, Armutsbekämpfung und Katastrophenhilfe ein.
Bekannteste NGO´s:
Amnesty International,Brot für die Welt,BUND,NABU, Terre des Hommes, Deutsche Umwelthilfe,Greenpeace,Ärzte ohne Grenzen.
Ohne diese NGO´s sähe unsere Welt traurig aus.
Du kannst was gegen echte Schleuser haben, Genuss, – ich habe auch was gegen sie – aber wir können doch deshalb nicht Menschen einfach ertrinken lassen.
Nur mal so nebenbei: waren denn die Menschen, die Menschen zur Flucht aus der DDR geholfen haben Schleuser?
Es werden die Seenotretter der NGOs finanziert , nicht die Schleuser. Die Schleuser pressen die Flüchtlinge aus, viele Familien sind auf Lebenszeit verschuldet und müssen weiter zahlen, obwohl ihre Kinder schon lange ertrunken sind. Das ist das Elend, das dahinter steht.
Fluchtursachen bekämpfen, war ja mal das Zauberwort. Schon vor Jahrzehnten.
Doch allein 20 Jahre CDU-Regierung hat die Situation nur verstärkt. Nichts wurde diesbezüglich richtig gemacht. Ein Beispiel: Bei Wohnraumnot stehen knapp 2 Millionen Wohnen in Deutschland –jetzt- leer. Lt. Analyse des statistischen Bundesamtes werden sie aus unterschiedlichsten Gründen nicht benutzt. lt. Pestel-Institut sind es in München rund 22.400 Wohnungen.
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@Maloni
Jeder Mensch hat Anspruch auf Rettung in jeglicher lebensbedrohlichen Situation. Wenn du mit deinem Fahrrad stürzt und verletzt bist, wird ein Krankenwagen angefordert. Niemand sagt, warum, die ist doch freiwillig aufs Rad gestiegen. Und somit auch in Seenot geratene Menschen. Ob auf einem Kreuzfahrtschiff , Schlauchboot oder an einem Gleitschirm hängend.
Wikipedia:
Seenotrettung ist die Hilfe für in Seenot geratene Menschen. Zu den Tätigkeiten gehören die Rettung von Schiffbrüchigen, die Brandbekämpfung auf See und die Suche nach Vermissten. Gemäß internationalem Seerecht, unter anderem festgehalten im Seerechtsübereinkommen[1], den SOLAS-Abkommen[2] und dem Internationalen Übereinkommen von 1979 zur Seenotrettung[3] sind alle Küstenstaaten verpflichtet, in ihrem Seegebiet die Rettung Schiffbrüchiger durch geeignete Mittel sicherzustellen[4], wobei die Rettung hilfsbedürftiger Menschen auf See eine Verpflichtung an alle Schiffe und Besatzungen darstellt.
Jeder Kapitän ist verpflichtet, allen Personen, selbst feindlichen, die auf See in Lebensgefahr angetroffen werden, Beistand zu leisten, soweit er dazu ohne ernste Gefahr für sein Schiff und für dessen Besatzung und Reisende imstande ist.[6]
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Maedchen
Mitglied17. Oktober 2024 um 11:38 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmGuten Morgen Yossarian,
ich habe deine Mitteilung gelesen und nachgedacht.
Dass ich Panik verbreite, glaube ich nicht. Überschriften dieser Art begegnen uns täglich. Eigentlich bleibt nur die Frage des „guten Geschmacks“. Du magst es nicht reißerisch. Das ehrt dich. Ich mag es eigentlich auch nicht. Aber manchmal passierts. Und heute würde ich es nicht so formulieren.
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Maedchen
Mitglied16. Oktober 2024 um 21:09 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmYossarian: Ich finde, du hast zum Thema leider auch nichts beigetragen. Machst dir die Mühe zu lesen und dann auch noch zu schreiben …..Schade!
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Maedchen
Mitglied16. Oktober 2024 um 20:20 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmDiese Frage habe ich tatsächlich erwartet, Carlinette, als ich einen Tag später den Titel meines threads las: „Man sagt mir einen Hang zur Dramatik nach“.
Aber nicht ich habe gewarnt, -ich habe mehr gefragt – sondern die Warnungen der Nobelpreisträger, sowie führender Wissenschaftler und Berichte in seriösen Medien zB. Tagesschau vom 30.05.2023 haben mich aufgeschreckt:
KI so gefährlich wie Pandemien oder Atomkrieg
Stand: 30.05.2023 18:16 Uhr
Führende Experten warnen davor, die Risiken Künstlicher Intelligenz zu unterschätzen. Sie bewerten die Gefahren durch KI ähnlich hoch wie bei Pandemien oder einem Atomkrieg.
Die Stellungnahme der Experten zu Risiken durch Künstliche Intelligenz (KI) umfasst nur einen Satz, aber der klingt durchaus dramatisch: „Das Risiko einer Vernichtung durch KI zu verringern, sollte eine globale Priorität neben anderen Risiken gesellschaftlichen Ausmaßes sein, wie etwa Pandemien und Atomkrieg.“
und sehr viele Fragen aufgeworfen, Fragen, die ich nicht für mich geklärt habe. Deshalb befasse ich mich mit der KI.
„Ganz geheuer“ war mir das Ganze zwar nie, – aber eher als Befürchtung, dass „das Menschliche“ auf Strecke bleiben würde. Nur so nebenbei: das habe ich über Bord geworfen, seit ich Anfang diesen Jahres im Krankenhaus war. Ein freundlicher kleiner Roboter als Krankenassistent hätte mich sicher sehr entzückt und einiges zu meiner Gesundung beigetragen.
Wir können nur hoffen, dass die Entdeckung und Weiterentwicklung der KI nicht so endet, wie die Entdeckung der Kernspaltung schreibt Webra.
Und das Komitee zur Vergabe der Nobelpreise ist nicht frei von Irrtümern.
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Maedchen
Mitglied15. Oktober 2024 um 20:01 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmoh ja, Heigi, Weltall
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Maedchen
Mitglied15. Oktober 2024 um 18:02 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmEntdeckung/Erfindung: Schnabela, sei nicht so streng mit uns Laien
Die Entdeckung liegt nun schon 40 Jahre zurück. Ich meine, die Frage, was mit der Entdeckung alles ermöglicht werden kann, ist schon beantwortet. Deshalb ja auch Warnung und Bitte um ein zeitlich begrenztes Verbot.
Was noch alles geht und wie können wir vor Mißbrauch schützen, ist die Frage.
Heigi, du fragst realo , ob er auf das Preisgeld verzichtet hätte. Ich hänge mich mal daran, da ich mir die Frage selbst auch gestellt habe. Ich weiß es für mich nicht. Tatsache ist, dass die beiden Wissenschaftler es nicht mehr nötig haben. Hopfield ist 91 Jahre alt und Hinton 76.
Aber darum geht es (mir) nicht, sondern „Lasse ich mich öffentlich ehren und feiern, sogar in Anwesenheit eines Königs, wenn die Fachwelt aber auch ich selber weiß, dass da von mir die Flasche mit einem „bösen Geist“ geöffnet wurde?
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Maedchen
Mitglied14. Oktober 2024 um 15:23 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmIch weiß, es nützt nix, hier herumzujammern „ach wie furchtbar.“ Vor allem, weil es mich mit Sicherheit nicht mehr groß tangiert.
Aber die Frage bleibt in mir, warum nehmen sie den hoch dotierten Preis an, wenn sie selbst vor ihrer Entdeckung die Menschheit warnen.
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Maedchen
Mitglied13. Oktober 2024 um 16:15 In Bezug auf: Es treibt mich doch ziemlich um: Nobelpreis für "Menschenvernichtungs"programmIch hatte versehentlich meine „Quelle“ zu KI und den Nobelpreisträgern Hopfield und Hinton vergessen anzugeben.
Bedenken betr. ihrer eigenen Entwicklung kannst du nachlesen im Scinexx.de. Ein Wissenschaftsmagazin. Auch den offenen Brief, dem sich u.a.“ sogar“ Musk angeschlossen hat, mit der Forderung nach einem sofortigen Weiterentwicklungsstop.