Carlinette
Erstellte Foren-Antworten
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Carlinette
Mitglied29. März 2025 um 12:02 In Bezug auf: Nicht mehr: Groko - Neuer Name für das Bündnis gesucht.Nun, eine Ermäßigung der MwSt. im Gastrobereich fände ich tatsächlich ganz gut. Es haben so viele Betriebe schließen oder das Angebot reduzieren müssen, seit die Preise durch die Decke gegangen sind! Daran hängen einerseits viele Arbeitsplätze (klar, oft schlecht bezahlt und anstrengend – aber immerhin), andererseits auch das bunte Leben in Stadt- und Dorfzentren. Je weniger Leute sich ein Auswärts-Essen leisten können, desto weniger Gemeinsamkeit und Begegnung.
Die meisten (Grund-) Nahrungsmittel werden ohnehin nur mit 7% besteuert. Kann man allenfalls noch geringfügig senken, aber wieviel davon kommt dem Verbraucher zugute und wieviel behalten Industrie und Vertrieb dann für sich selbst?
Wenn ich Geld sparen möchte, ist meine Alternative: gute Grundprodukte kaufen und selbst kochen, backen und zusammenstellen, was auf den Teller kommt. Und ein bisschen Beikost aus dem Garten, wenn möglich
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Grüß dich, Ingrid @Bluetenzauber, und Anele und Ricarda ebenfalls! Bin eher Jungrentnerin, aber stellt euch vor, ich lege bzw. hänge tatsächlich Kernseife, Lavendelblütenzweige oder Lorbeerzweige in Schränke und Garderoben. Besonders intensiv riechen tut das nicht einmal, aber es gilt hier als probates Mittel gegen Motten und sonstige ungebetene Gäste. Die Seife kommt dann irgendwann in die Badestube und wird durch neue ersetzt, und Lavendel und Lorbeer hole ich in Mengen aus dem eigenen Garten. Die Motten haben mir mal meinen neuen Lieblingspullover zerlöchert, seitdem habe ich sie auf dem Kieker!
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Hallo @Genuss , sorry wenn dich diese Rückmeldung enttäuschen sollte, aber ich mag diese Art Witze unterhalb der Gürtellinie nicht besonders. Ist nicht das erste Mal, dass ich mich frage, ob ich dir dieses Feedback mal schicken sollte. Jetzt tue ich es endlich. Ich kann mühelos über Witze mit Trabbis, Missgeschicken jeder Art, regionalen Besonderheiten mancher Leute oder Küchenthemen lachen. Aber Rückgabe von Ehefrauen oder der hier jetzt, irgendwie fehlt es mir an Subtilität. Und ein bisschen auch an Respekt vor Frauen. Danke für dein Verständnis!
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Carlinette
Mitglied26. März 2025 um 15:05 In Bezug auf: Frage des Monats: Was würden Sie morgen ändern, wenn es leicht ginge? 💭Whow @sheera ! So schlimm, wirklich? Ernstgemeinte Frage. Komm rüber nach Frankreich… wir haben noch viel Platz übrig
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Herrlich, @giesskanne ! Du hast uns gerade einen guten Witz mitten aus dem prallen Leben serviert. Bon appétit !
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Hallo liebe @giesskanne , nee also Trockenbrei wüsste ich nicht, was das sein kann, wohlgemerkt auch nicht hier in Frankreich! Mein Verdacht: Kartoffelbrei aus Trockenflocken… also Pfanni oder wie das heißt. Habe so etwas seit Jahrzehnten nicht mehr gekauft, koche lieber selbst. Aber im Krankenhaus suchen wir uns ja nicht aus, was es gibt.
Falls du aber richtig Appetit auf was andres hast: immerhin ein gutes Zeichen, denn die ganz Kranken haben oft gar keine Lust auf’s Essen!
Komm gut durch die Zeit und erzähl uns mal nach dem Abendessen, was es denn wirklich gab
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Carlinette
Mitglied20. März 2025 um 11:02 In Bezug auf: Frage des Monats: Wie möchten Sie im Alter wohnen?Ja Pitti, Mehrgenerationenmodelle finde ich auch sehr verlockend. Die Auswahl ist allerdings nicht riesig, und als ich mich auf etwas festlegen wollte, was auch mit über 80 noch gut passt, hatte ich keine Lust, auch nur in einen fremden Stadtteil zu ziehen. Nochmal mit ganz vielen Sachen bei Null anfangen, wo ich mich seit einigen Jahren in meinem Viertel so gut eingelebt hatte? Keine Lust, ich war vorher zu oft umgezogen. Nun habe ich eine Erdgeschosswohnung, barrierefrei, mit Superversorgung und -anbindung rundherum UND ziemlich viel Grün um die Ecke.
@Gitti2022, meine eigenen Fahrten in den Süden sind nicht sooo irre lang, kann also nicht aus eigener Erfahrung sprechen und bin auch noch nicht über 80
Aber ein Bekannter von mir hat regelmäßig den Autoreisezug von Berlin in den Süden genutzt und kam damit bis in ein fortgeschrittenes Alter prima zurecht. Das hatte natürlich seinen Preis, aber es war es ihm wert. Sonst sind 1500, 2000 oder noch mehr Kilometer nicht nur eine Zumutung, sondern auch eine handfeste Gefahr für sich und andere.
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Au weia, @giesskanne – ich wünsche dir alles Gute für die nächste Nacht und vor allem gute Untersuchungsergebnisse! Komm gut durch den Frühlingstag, und danke für die blütenreichen Bilder. Jeder Augenblick draußen an den Gärten entlang ist jetzt ein Riesengeschenk
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Carlinette
Mitglied20. März 2025 um 10:37 In Bezug auf: Hohe Preise: 90 Prozent der Deutschen wünschen sich...@Genuss, wir sind hier alle alt genug geworden, um uns von „Träumen“ zu verabschieden. Es bleiben die Realitäten! Wunderbar funktioniert hat die Teilhabe an der Gesellschaft bei mir hier in Frankreich. Es gab mal eine Zeit, wo ich alleinstehend im Ausland mehrere Kinder zu versorgen hatte und durch Überarbeitung krank wurde. Das soziale Netz hat die Notlage damals richtig gut abgefedert. Danach habe ich 20 Jahre lang weiter gearbeitet, meine Abgaben gezahlt, und die Kinder sind alle wirtschaftlich und bildungsmäßig groß und selbständig geworden.
Fazit: Es ist kein sozialistischer Unfug, wenn Menschen in Notlagen unterstützt werden, sondern eine Investition in die Zukunft. Unser aller Zukunft, nicht nur die meiner eigenen Familie!
Also, „ein Land“ schon mal, wo „es“ funktioniert: Frankreich.
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Carlinette
Mitglied19. März 2025 um 12:38 In Bezug auf: Hohe Preise: 90 Prozent der Deutschen wünschen sich...@Sangoma, die Abwanderung von Unternehmen lässt sich doch wirklich leicht erklären. Deutschland hat einen hohen Wohlstand und relativ gute soziale Leistungen. Die Unternehmen machen aber woanders mehr Gewinn, wo ihre Beschäftigten weniger gut versorgt werden. Dass sie nach Gewinn streben und nicht nach sozialer Verantwortung, scheint einigen hier wohl absolut richtig. Ich denke, dass geteilte Freude allerdings auch was Schönes ist. Oder geht es dem Milliardär auf seiner Yacht wirklich so viel besser als dem Angelernten auf der Baustelle, innerlich gesehen? Wem reicht es denn nicht, ein Dach über dem Kopf, eine finanzielle Sicherheit und eine gute Gesundheitsversorgung zu genießen?
Die Bürokratie ist wirklich ein Hemmnis, das sehe ich auch so. Allerdings nicht das einzige, was die Firmen vergrault. Und den Zusammenhalt in einer Gesellschaft, in der man füreinander eintritt, den bekommt man eben nicht ohne entsprechende Abgaben.