Startseite › Foren › Politik - Zentrale › Was ist mit der neuen Generation Männern nur los?
-
Was ist mit der neuen Generation Männern nur los?
realo antwortete vor 2 Jahre, 7 Monaten 27 Mitglieder · 162 Antworten
-
Zitat aus dieser „Studie“: Jeder zweite junge Mann sieht sich als Ernährer der Familie. Diese traditionelle Rollenverteilung muss dringend überdacht werden!
Es ist eindeutig, aus welcher Richtung hier der „Studienwind“/-Zweck weht.
Auch die befragte „Männer“gruppe dürfte aus einem gewissen Unkulturkreis sein.
Natürlich benennt man nicht die Fakten, denn so kann man den deutschen Mann in ein gewünscht schlechtes Licht rücken.
Dabei ist dieser ja schon von ganz allein sehr selten geworden. Wenn sich Deutsche mal die Mühe machen würden – was sie gehorsam nicht tun – sich mit ihren Vorfahren zu beschäftigen, so würden sie ein ganz erstaunliches – reales – Männerbild vorfinden, eines, dass Frauen durchaus respektiert hat, ohne seine naturgegebene (körperlich dazu bestimmte) männliche Schutz- und Führungsrolle angekratzt zu sehen. Was das Verhältnis zwischen Mann und Frau angeht, waren unsere Vorfahren wohl erheblich zivilisierter, als der heutige Gutmenschen-Einheitsbrei, der sich der Beseitigung von Mann und Frau, von männlich und weiblich, von normal und natürlich, von Familie und Eltern, von Liebe und Zusammenhalt verschrieben hat und sogar so weit geht, seine perversen Geschlechter-Fantasien zur „neuen“ Realität und gar Normalität zu küren.
Jeder Mensch wird zunächst in seiner Kindheit von der ihn umgebenden Familie und Gesellschaft geprägt. Als Jugendlicher sucht er nach eigenen Wegen und gerät dabei – als leicht beeinflussbarer Geist auf der Suche – oft auf gefährliches Terrain. Im mittleren Alter kommt er vor lauter Arbeit kaum mehr dazu, über das Leben und sein Selbst nachzudenken und im Alter schaut er zurück und erkennt (manchmal) wie die Dinge tatsächlich sind.
Deshalb leiten in Naturvölkern und auch in tierischen, sozialen Gruppen meist die alten und erfahrenen Mitglieder die Gruppe.
Nicht die jungen, lebensunerfahrenen, leicht beeinflussbaren und von andressierten Ideologien fehlgeleiteten Jünglinge.
Es gibt kein einheitliches Bild von einem Mann oder einer Frau – weil jeder Mensch ein Individuum ist, mit eigenen Ideen, Vorstellungen, Erlebnissen, Erfahrungen und Werten. Es gibt somit auch kein „richtig“ oder „falsch“. Sondern immer nur das, was im jeweiligen Kopf Priorität hat.
Es gibt kein allgemeingültiges Ideal und kein „perfekt“, sondern immer nur Plus und Minus, Für und Wider, Tag und Nacht, Ja und Nein, Licht und Dunkel, usw. die einander anziehen und einander bedingen. Und es ist beiweiten nicht so, das der Eine das Eine ist und der Andere das Andere – nein. Beide haben von beidem die Hälte inne und wenn sich zwei finden, von denen jeder die richtige Hälte des Flügelpaares ist – können sie einander vervollständigen und ergänzen und (nur) gemeinsam fliegen… 🙂
Wer aufmerksam die heutige Welt und die heutigen Gesellschaften beobachtet, erkennt schnell, dass sich heute Männer und Frauen nicht mehr viel unterscheiden. Sie werden schon vom Kindergartenalter an stetig gleichgeschaltet und wer sein Andersdenken offenbart, wird niedergebrüllt und zum Schweigen gebracht.
Ich sehe das ganz pragmatisch: Die natürlichen Rollen von Mann und Frau, jene, für die sie von der Natur gemacht wurden, ergänzen sich hervorragend, um eine Familie zu gründen und gesund und zukunftsfähig zu halten. Das haben diese Rollen in Tausenden Jahren, in denen sie das heutige, wohlstandverwahrloste Dasein erarbeitet und ermöglicht haben, bewiesen.
Schwache, verweiblichte „Männer“ und Mannweiber, die ihre hemmungslosen Emotionen in für sie ungeeigneten Verantwortungspositionen austobten, hätten wohl kaum zum gleichen Ergebnis, sondern schon zu sehr frühem Untergang geführt. Wie wir am heutigen, von vielen Frauen in Verantwortungspositionen weitgehend mit verursachtem Untergang erkennen können.
Der Mensch ist ein Individuum. Daher existiert kein absolutes „Gleich“ und eine derartige Zwangs-Gleichschaltung, wie wir sie seit einigen Jahren erleben, führt innerhalb dieser wenigen Jahre eindeutig in die Zerstörung dessen, was das gesunde und erfolgreiche Zusammenspiel der natürlichen, normalen Geschlechter-Rollen über Jahrtausende geschaffen haben. Das ist die Realität, die kein Wunschdenken, keine Fantasie, Ideologie und Wahnvorstellungen, lebensgefrusteter, mit sich und ihrem Dasein unzufriedener, selbst ernannter Volkserzieher verhindern kann.
Für mich stand eigentlich nie zur Debatte, eine starke, männliche Persönlichkeit mir als überlegen anzuerkennen, wenn ich sie so wahrnahm und erkannte, dass diese Persönlichkeit wirklich etwas drauf hatte. Das kam zwar nicht oft vor, aber es kam vor. Letztlich kommt es doch auf das Gesamt-Ergebnis an, nicht auf ein individuelles Ego.
Und ein wenig Demut – insbesondere vor der Natur – stünde heutzutage allen, sowohl Männern, als auch Frauen, gut zu Gesicht.
Warum auf (noch dazu solch offensichtlich indoktrinierende) „Studien“ achten? Warum nicht selbst erleben und dabei vielleicht auch immer noch viel über sich selbst lernen?
Maria Montessori sagte: Ich helfe dir, es selbst zu tun.
Heute geben die meisten Menschen alles – denken, reden, handeln, glauben, erleben usw. – an andere oder gar an KI’s ab.
Macht doch einfach eure eigenen Erfahrungen – sowohl die guten, als auch die schlechten, denn ohne das Eine könnt ihr das Andere nicht erkennen.
Sprecht miteinander. Nicht übereinander.
Nur eure eigenen Erfahrungen, Gedanken, Worte und Taten sind echte Erfahrungen und damit etwas wert.
-
@realo:“Ich weiß, es ist grausam, aber Realität, wenn weiblich heißt der Boss in
der Chefetage sein, hat sie wenig Chancen, sie bekommt keinen ab. Ist
sie in ihrer Weiblichkeit jedoch hübsch, aber naiv, scheu und
aufschauend reißen sich die Männer um sie.“Verallgemeinerungen bringen nichts. Bosse werden auch Frauen oft erst in nicht mehr ganz jungen Jahren. Zuvor haben sie meist schon „einen“ abgekriegt ;-), oft sogar schon Familie. Ich denke da ganz konkret an meine Nichte, die Abteilungsleiterin in einem Pharmakonzern ist…und verheiratet, ein Kind ist auch da und will gut versorgt sein. Hier ist zum Glück genug Geld da, Teilzeit arbeiten ist für die Karriere nicht gut, passt auch immer noch nicht ausreichend ins Denkschema der Männer.
-
Ich weiß, es ist grausam, aber Realität, wenn weiblich heißt der Boss in der Chefetage sein, hat sie wenig Chancen, sie bekommt keinen ab. Ist sie in ihrer Weiblichkeit jedoch hübsch, aber naiv, scheu und aufschauend reißen sich die Männer um sie. Es gilt also für die Frau ihr Selbstbewusstsein auf weibliche Attribute zu bilden, tut sie es mit männlichen, schaut sie keiner an. Die Macht des Mannes braucht man in der Gesellschaft nicht stärken, von den seelisch Kranken abgesehen, die Meisten brüllen laut genug. Die Kunst ist nun, das Selbstbewusstsein der Frauen so zu stärken, dass sie weniger Opfer werden, aber ihr Reh-gleiches Wesen nicht verlieren. Mal von den Männern abgesehen, die sich gerne unter den Scheffel einer ganz lieben Adipositas-Frau stellen als Kuschelmama. Jedoch auch da ist häusliche Gewalt von Männern belegt und die Frau ist als Opfer hilflos. Es hilft nur, eine kleine Aggression des Mannes und die Frau zieht die Konsequenzen, mit komplettem Liebesentzug oder beendet die Beziehung gleich. Lässt sie es einmal durchgehen und freut sich, dass er wieder so nett ist, ist es aus und es passiert immer wieder und es wird schlimmer.
-
@realo, 19:00 „Großer starker Mann und schwache Frau haben sich nicht Männer
ausgedacht, sondern beide, die Frau ist gern zurücknehmend in ihrer
Mentalität.“Es ist wissenschaftlich unbewiesen, ob es tatsächlich an der Mentalität liegt, wie sich Frauen oder auch Männer sehen und verhalten. Fast überall auf der Welt herrscht seit Jahrtausenden das Patriarchat, welches Frauen in die 2. Reihe stellt. Frauen wurden in eine öffentlich passive Rolle gedrängt oder gezwungen, Normen für Frau und Mann etabliert, Rollenbilder geschaffen. Ein Grund auch, warum es in Kunst und Wissenschaft relativ wenige Frauen
gibt, was sich ganz langsam zu ändern scheint, zumindest in der
westlichen Hemisphäre. Schon den kleinen Mädchen wurde beigebracht, wie sie sich zu verhalten haben, züchtig und „zurücknehmend“, weiblich eben. -
Das ist ja alles richtig, die Aufregung bestimmter, vielleicht betroffener Frauen verständlich, sie wollen den Täter einfach nur bestraft sehen für die eigene Entspannung. Nur das Problem lässt sich mit Schulzuweisung, der böse Mann, das Monster, nicht lösen, im Gegenteil, es bringt einen weiteren Aspekt hinzu, unter Druck aggressiv zu werden. Der Mann weiß, dass er kein Monster ist, es auch nicht sein will, sondern ein Mensch mit Problemen. Von den paar Psychopathen, die aus Lust und Befriedigung morden, mal abgesehen. Es gibt auch Frauen mit solchen Eigenschaften. Es hilft uns hier in Deutschland nicht weiter, wenn wir auf den Islam verweisen, dass da die Macht des Mannes oberflächlich gesehen, noch viel krasser ist. Auch Mohammedaner in Deutschland werden so schnell ihre Kultur nicht verleugnen. Der Ausländer ist nicht das markante Beispiel für die Gewalt deutscher Männer an deutschen Frauen. Das ist wie gesagt unsere Verantwortung hier in Deutschland und weniger, ob das Mädchen aus Syrien Angst vor Bruder oder Vater hat. Das Mädchen aus Syrien hat sowieso Angst in Deutschland, ein fremdes Land mit fremder Kultur und dann soll es sich laut Lehrerin auch noch emanzipieren. Alles ein wenig viel verlangt, es ist verunsichert und wird zum leichten Opfer. Frauen im Selbstbewusstsein stärken heißt sie bei den Fähigkeiten, die sie haben und das sind einige, bestärken, jeder für seine Persönlichkeit und Kultur. Da helfen Beispiele wie schlimm es doch ist nicht weiter, sie schaffen Skandal und Aufmerksamkeit für den Autor. Gegen die Gewaltherrschaft der Männer hilft nicht sie schwächen, sondern die Frauen stärken. An eine legendäre Kampfemanze traut sich kein Mann heran, auch nicht der größte Chef, er bekommt sofort einen Tritt in die Eier, bildlich gesprochen, wenn er den übermächtigen Zampano heraushängen lässt, den er jedoch braucht, wenn er mit anderen Männern verhandelt. Gewaltfreie Kommunikation kann man lernen, das ist eine Frage des Bewusstseins und der Reflexion. Wäre unsere Gesellschaft Vorbild, wäre es einfacher, ist sie aber nicht, sie schürt die Macht und das Gebaren.
-
@realo Männer, die ihre Kinder schlagen, schlagen entweder auch ihre Frauen und/oder üben psychischen Druck auf sie aus. Da muss man stark sein, um sich zu befreien. Oft liegen jahrelange Phasen von psychischen Druck hinter diesen Frauen, wenn sie sich nicht trauen, ihren Männern, das schalgen der Kinder zu „verbieten“. Daher hat sie Angst und kann einfacgh nur ohnmächtig daneben stehen. GsD gibt es aber auch Frauen, die sich das nicht mehr bieten lassen.
Und das mit Humor zu nehmen und zu lachen, wenn jemand sagt: ich f…. deine Mutter finde ich ganz und gar falsch. Ich würde das Kind fragen, was es denn davon hält, wenn das jemand anderes zu ihm sagt von seiner Mutter. Ich würde dem Kind total ins Gewissen reden, ruhig und bedacht. Darüber zu lachen, ist der total falsche Weg.
Ja, leider wird es niemals eine Gleichberechtigung geben, es wird für uns Frauen ein eweiger Kampf sein. Wir können nur weiterhin unser Mitgefühl für die Frauen walten lassen, die Gewalt erfahren, solidarisch sein, mit anderen Menschen darüber reden, Druck auf die Politik ausüben und es nicht akzeptieren, dass es geschieht und es weiterhin anprangern.
Traurig ist es, dass es viele Männer gibt, die das nicht großartig juckt. Toll aber auch, dass es mehr Männern gibt, die sich diesem Thema stellen.
Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.


