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Thema des Monats: Die Macht der Gemeinschaft
Redaktion antwortete vor 1 Jahr, 7 Monaten 10 Mitglieder · 19 Antworten
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@cocco – Nein, Cocco, ich fühle mich nicht angesprochen, kenne aber einige, die aus gesundheitlichen Gründen sich aktive Mitarbeit nicht mehr zutrauen. Das ist z.B. ein Thema, über das nach meiner Erfahrung kaum bis gar nicht gesprochen wird. – Das war mein Anliegen, weil nicht alle sich aus Desinteresse so verhalten.
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@cocco , nun beteilige ich mich doch noch…
Du schreibst, Cocco, …„Hauptsache aber, bloß nicht selbst aktiv sein.“ – Sei mal nicht so „hart“.
– Wir Menschen sind soziale Wesen. Ab und zu in einer Gemeinschaft zu sein, schützt vor Vereinsamung, vor allem im Alter. –
Was mich betrifft, mir tat es sehr leid, nicht mehr in dem Verein aktiv sein zu können, wo ich mich engagiert hatte…Doch weil es meine gesundheitliche Situation nicht mehr zu ließ, musste ich aufhören. Seitdem war ich auf „Suche“, wo ich evtl. doch noch „mitmischen“ kann. Es hat etwas gedauert, doch ich bin fündig geworden. Ob und wie es für mich funktioniert, das wird die Zukunft zeigen.
happyday
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@Heigi , inzwischen gibt es auch feministische Freimauerlogen. Hier in Dresden gibt es jeweils drei. Ich habe ein Logenhaus in meiner Gegend bereits zweimal besucht. Neben einem interessanten Vortrag gab es eine Führung durch das ganze Haus/Villa.
Freimaurer brüsten sich nicht mit dem was sie tun. Und genau das regt seit vielen Jahren die Phantasie der Menschen an. Sie werden als Vereine geführt und unterliegen da den bekannten Regeln.
Soviel ich weiß, ist man an einer, wenn auch begrenzten Öffnung interessiert. Es ist kein „elitäres Getue“. Deshalb sicher auch der Tag der offenen Tür in Deiner Nähe. Bei dem Besuch des Logenhauses habe ich mit einige Logenmitgliedern sprechen können. U. a. durch diese Kontakte hatte ich die Möglichkeit mich intensiv mit den Freimaurern zu beschäftigen.
Mit dem sog. Meister hatte ich auch anderweitig zu tun und es waren sehr angenehme Gespräche. Mit den von Dir genannten Burschenschaften mit nichtem zu vergleichen.
Constantia
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In meiner Nähe gibt’s eine Freimaurerloge. Die veranstalten zwar alljährlich einen „Tag der offenen Tür“, bei dem man aber nicht die innersten Geheimnisse dieses Männerbundes erfährt.
Als Frau habe ich ohnehin keine Chance, Mitglied zu werden. Aber sie brüsten sich ja mit vielen großen Künstlern und anderen Berühmtheiten und was sie alles zum Wohl der Menschheit tun. Was soll’s, mir gefallen die wunderbaren Freimaurermusiken, die Mozart für seine Loge geschrieben hat. Ansonsten finde ich dieses elitäre Getue albern. Ähnliches trifft für mich auf die akademischen Burschenschaften zu mit ihren „männlichen“ Ritualen inklusive Saufgelagen, wobei diese Leute gerade wieder ihr rechtes Gedankengut pflegen. Man muss sie im Auge behalten! -
Es kommt wohl auf Zielsetzung bzw. Gemeinnützigkeit einer Vereinigung an.
Für Aussagen wie „bloß kein Verein!“ habe ich kein Verständnis; vielen scheint gar nicht bewusst, wie arm unsere Gesellschaft ohne jene „Vereinigungen“ wäre, die sich sozial, medizinisch, kulturell und sportlich engagieren.
Vieles davon wird sogar als Selbstverständnis in Anspruch genommen – Hauptsache aber, bloß nicht selbst aktiv sein.
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