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Sonntag, 6.7.25
Von SFath am 6. Juli 2025 um 12:57Moin NiSa´s und umzu!
Das mit dem Plattdeutsch von überall haben wir ja nun geklärt.
Ist zwar unterschiedlich je nach Region, aber man kann sich reinhören. Lesen ist noch etwas einfacher. Ich wünsche rundherum einen entspannten, schönen Sonntag!
Yossarian antwortete vor 6 Monaten, 1 Woche 5 Mitglieder · 16 Antworten -
16 Antworten
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@SFath . Umgangssprachlich wurde es „hannöversch Platt“ genannt und das ist für mich ausschlaggebend. Die Ausdrücke aus dem hannöverschen Wörterbuch gehörten in meiner Jugend zur Alltagssprache, nur „“gökelig“ kannte ich nicht.
Nachtrag: ich hatte noch etwas vergessen und das steht in dem Wörterbuch. Zitat: „So wird aus „Rainer geht in seinen Garten“ gerne mal ein „Raana geht in saanen Gaachten“. Ich kriege aber nicht mehr zusammen, in welcher Kombination „r“ als „ch“ als ausgespochen wird.
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Diese Antwort wurde vor 6 Monaten, 1 Woche von
Yossarian geändert. Grund: Nachtrag hinzugefügt
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Diese Antwort wurde vor 6 Monaten, 1 Woche von
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Also Dialekt @Wattfrau. Und so sieht er aus:
https://indigo-blau.de/hannoeversches-woerterbuch
Vieles davon findet sich auch im Plattdeutschen wieder.
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https://www.amazon.de/Hochdeutsch-Plattdeutsches-W%C3%B6rterbuch-G%C3%BCnter-Harte/dp/3796302432
… Rund 10.000 hochdeutschen Stichwörtern der Standardsprache stehen
etwa 26.000 plattdeutsche Wörter und 2.000 Wendungen und
Anwendungsbeispiele gegenüber.Und das nur im Norddeutschen Platt!
Günter Harte sprach – mit knorriger Stimme – Mecklnborger Platt. Ein Ohrenschmaus für mich.
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SFath, in Hannover wird Dialekt gesprochen, aber kein Plattdeutsch. Plattdeutsch
ist eine eigene Sprache.
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Wer „st + sp“ spricht, stolpert über´n spitzen Stein. Seggt de Hamborger.

Was für ein unerschöpfliches Thema!
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Dann bist du auch nicht weiter gekommen @Yossarian. Schaaade!
Auf NDR gibt es seit 60 Jahren die Reihe: Hör mal´n beten to. Hannöversch Platt kann ich nicht erinnern. Nun hätte ich so gern mal was „auf die Ohren“ gehabt.

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@SFath . Das ist der Artikel, den ich gerade verlinkt habe. Bei der Beschreibung fehlt etwas Wichtiges s.o.
und in Nachheinein fiel mir noch etwas ein, das ich auch vergessen habe. „st“ oder „sp“ wird natürlich so ausgesprochen wie es geschrieben wird. Heutzutage wird „Stuhl“ ja wie „schtuhl“ ausgesprochen und das gab es früher nicht.
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Habe ich schon öfters gesucht und leider noch nie gefunden. ich kriegs auch nicht mehr zusammen, nur an die Aussprache wie in diesem Artikel bei T-Online kann ich mich noch erinnern.
Zitat: „Der Hannoveraner spricht das „A“ meistens wie „ÄÖ“ aus, das „E“ klingt
wie „Ä“ und wird oft sehr gedehnt (Schwäärt, Pfäärd). Das „S“ vor
Konsonanten wird scharf ausgesprochen, fast wie ein kleines „Sch“. Und
als wäre das nicht schon kompliziert genug, hängen wir Hannoveraner im
Plural einfach mal überall ein „S“ an: „Ich war mit die Kerls in die
Parks unterwegs.“In dem Artikel wurde etwas Wichtiges vergessen: „ei“ wird wie „a“ oder manchmal wie „aa“ ausgesprochen. „Eile“ hört sich für Unkundige also wie „Aale“ an, und sie fragen sich, was das mit den Aalen soll, wenn man zu ihnen „nur keine Eile“ sagt. Die Tiere aus dem Wasser heißen nämlich „Aöle“, vieelleicht auch „Äöle“. Das ist ein Laut, den muss man gehört haben, weil er sich mit unseren Buchstaben kaum beschreiben läßt.
Berühmt und bei Auswärtigen im Nachhinein auch gefürchtet ist das, was Familie Wulff auf dem Foto mit korrekter Handhaltung trinkt: die Lüttje Lage. Ein kleines Glas dunkles Bier mit einem Korn. Das muss so getrunken werden, dass Bier und Korn sich auf der Zunge mischen und es ist deswegen tödlich, weil man leicht vergisst, dass man jedesmal einen Korn trinkt.
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