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Pflanzenerde für Fensterbank und Balkon:
So handhabe ich das:
Statt Pflanzenerde aus dem Garten/Baumarkt, die für die verschiedenen Pflanzenarten vorgedügt ist (Kakteenerde, Kräutererde, Geranienerde, Tomatenerde, … , …) habe ich stets einen Vorrat an „Quellerde“ aus torffreien Kokosfasern.
Ist das ökologisch sinnvoll?
Ich weiß es nicht, aber es kann nicht verkehrt sein, die Abfallprodukte des ausufernden Öl-Palmen- Anbaus weiter zu verwenden.
Wermutstropfen: Die Transportwege. Nun denn – bei Chinaschrott, Südfrüchten, … fallen sie ebenfalls an.
Die von mir verwendete Quellerde ist frei von Düngemitteln und Konservierungsstoffen und nicht vorgedüngt.
Somit kann ich sie sowohl als Anzuchterde verwenden, als auch meine Pflanzen, wenn ich ihre Ansprüche ermittle, mit entsprechenden mineralischen und/oder organischen Düngern versorgen (im nächsten Jahr werde ich es mal mit Schafwollpellets probieren) ( ——> Schafwolldünger )
Wenn ich mir vorstelle, dass die Blumenerde aus Pflanzen- und Baumärkten teilweise aus dem gesammelten Haushalts-„Bio“müll hergestellt ist (zumal, wenn sie „torf-arm“ ist) fühle ich mich bei meiner Vorgehensweise wohler.
Ich habe immer einige Blöcke als Vorrat, da sie, ohne zu schimmeln, jahrelang lagerfähig ist, und kaum Platz einnehmen.
Und – die Verarbeitung der Kokos“erde“ ist deutlich sauberer, und bei Bedarf sind eben schnell mal 10l für 2-3 Blumentöpfe angesetzt.
F@gus
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