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Moin! Die Klischeevorstellungen von Amerikanern, was die Deutschen angeht, besagt m.E. mehr über die Amerikaner als über uns. Die Klischeevorstellungen der Franzosen heben vollkommen andere Züge hervor; selbstverständlich sind diese Klischees ebenso blind für Nuancen und obendrein überholt, wie es diejenigen der Amerikaner sind. Aber die Lebensdauer von Klischees ist halt enorm, denn sie erleichtern das Leben! Wenn ich solche Schwarz-Weiß-Schablonen anlegen kann, brauche ich ja weder Nachrichten zu lesen noch überhaupt zu denken
Es versteht sich, dass unsere Klischees bzgl. der Amerikaner, Franzosen oder was auch immer spiegelbildlich dazu ebenfalls wenig realistisch sind. Die Amerikaner, beherzt, aufgeschlossen für alles Neue und alle Neuankömmlinge, egalitär gesinnt und selbstbewusst? Die Franzosen, liebenswerte Chaoten mit Baguette unterm Arm, die nachts unter dem Balkon ihrer Angebeteten erotisch angehauchte Chansons zu singen pflegen? (Bekanntlich soll Paris die Stadt der Liebe sein… nie einen blöderen Stuss gehört!) Also, German Angst ist gut für die Tonne, sonst nichts.
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@genuss schrieb: „[…]
Die Amerikaner analysieren den “Typisch Deutschen” so:
Die Bezeichnung “German Angst” beschreibt ein Stereotyp, das oft mit den Deutschen in Verbindung gebracht wird, insbesondere in den USA. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Zögerlichkeit, Mutlosigkeit und Zukunftsängsten.[…]
und das ist absolut lächerlich. Der Durchschnittsamerikaner weiß kaum, was außerhalb der USA vor sich geht. Ich habe gerade einen Bericht darüber gesehen, dass die an Kanada grenzenden Bundesstaaten es zu spüren bekommen, dass deutlich weniger Touristen aus dem Norden zu ihnen kommen. Dass es einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem erratischen Verhalten ihres Präsidenten gibt, wollen sie aber nicht wahrhaben. Ein Amerikaner schrieb in den Kommentaren folgendes über seine Landsleute:
Zitat: „[…]As a US citizen, I can say with confidence that most US citizens pay no attention to the news. We are a largely uninformed and low-information society. Many of us have no idea what is going on with tariffs, or are paying attention to Trump and his minions. As a people, we prefer to keep our heads in the sand and live our lives of privilege. That is how this man got elected twice. The only thing we vote on is promises of lower taxes and largess, never on policy or character. It’s upsetting and disappointing. These people still believe that man was a successful businessman; he was not.[…]
Übersetzung von DeepL: „Als US-Bürger kann ich mit Sicherheit sagen, dass die meisten US-Bürger den Nachrichten keine Aufmerksamkeit schenken. Wir sind eine weitgehend uninformierte und wenig informierte Gesellschaft. Viele von uns haben keine Ahnung, was es mit den Zöllen auf sich hat, oder schenken Trump und seinen Lakaien keine Aufmerksamkeit. Als Volk ziehen wir es vor, den Kopf in den Sand zu stecken und unser privilegiertes Leben zu führen. So ist dieser Mann zweimal gewählt worden. Das Einzige, worüber wir abstimmen, sind Versprechungen über niedrigere Steuern und Wohltaten, niemals über Politik oder Charakter. Das ist erschütternd und enttäuschend. Diese Menschen glauben immer noch, dass dieser Mann ein erfolgreicher Geschäftsmann war; das war er nicht.“
Aber ich verstehe natürlich, dass das Märchen von der „German Angst“ @genuss recht ist. So hat er endlich wieder etwas über dieses Land und seine Bewohner zu meckern. Das scheint ohnehin seine Lieblingsbeschäftigung zu sein.
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@Genuss Das ist gut möglich, aber diese Jahrgänge, welches solches miterlebt haben , sind nur noch dünn gesäät . Es muss noch ein weiterer Grund vorliegen , vielleicht auch die Medien , aber hier wieder das – warum ? Ist die große Masse etwa leicht beeinflussbar ? Hat eine solche Vorgehensweise gewisse Hintergründe ? ;-
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Hallo @forscher Ich habe Verwandte (Schwester) in den USA, wir haben mal mit der anhängenden US- Familie darüber diskutiert…
Die Amerikaner analysieren den „Typisch Deutschen“ so:
Die Bezeichnung „German Angst“ beschreibt ein Stereotyp, das oft mit den Deutschen in Verbindung gebracht wird, insbesondere in den USA. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Zögerlichkeit, Mutlosigkeit und Zukunftsängsten.
In der amerikanischen Kultur wird die deutsche Mentalität oft als übermäßig vorsichtig und ängstlich wahrgenommen.
Ob man das auf historische Ereignisse und die deutsche Geschichte zurückführen kann?
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Ich habe früher öfters den Ausruf gehört : “ was für ein Hasenherz“ ;-
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Hallo @forscher Im Alarmismus, die in der Gesellschaft und den Medien häufig vorkommen sind wir die „Weltmeister“ dashalb in USA auch „German-Angst“ genannt.:
Umweltkatastrophen: Oft wird über die Gefahren des Klimawandels berichtet, wobei einige Medien extreme Szenarien schildern, wie das Verschwinden ganzer Städte durch den Anstieg des Meeresspiegels. Während die Bedrohung real ist, können übertriebene Darstellungen zu Panik führen.
Gesundheitswarnungen: In der Vergangenheit gab es viele Berichte über die Gefahren von bestimmten Lebensmitteln oder Substanzen, wie z.B. die Hysterie um Zucker und Fette oder die Angst vor Impfstoffen. Diese Berichte können und sind oft übertrieben und führen zu unnötiger Angst.
Technologie: Berichte über die Gefahren von Smartphones und sozialen Medien, die oft als Bedrohung für die psychische Gesundheit dargestellt werden, können alarmistische Züge annehmen, obwohl viele Menschen diese Technologien positiv nutzen.
Und es gibt viele weitere bescheuerte Bespiele.
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