Startseite Foren Freizeit & Hobby Lost Places - sinngemäß „vergessene Orte“: Zeig sie uns !

  • Maskenmann

    Mitglied
    15. Juli 2022 um 20:39

    Habe im Juli vorigen Jahres an der Hasenheide im Hotel übernachtet, im Multikulti Viertel und die interessante Gegend per Rad erkundet. War schon interessant, für einen Kleinstadtmenschen aus Hessen

  • Momo37

    Mitglied
    15. Juli 2022 um 19:57

    Danke @Driftwood

    Wunderschön und verwunschen ist es da, die Natur hat sich durchgesetzt…

    es ist ein wunderschöner Ort, bequem zu erreichen, und man kann lange und weit laufen und träumen, umflattert von Schmetterlingen und Vögeln aller Arten..

    ich wohne in TempelhofGrinning

    Momo

  • happyday

    Mitglied
    15. Juli 2022 um 19:43

    @Driftwood – 15. Juli 2022 um 17:11

    Spannende Motive hast du wieder aufgespürt, lieber Driftwood…Der Stadtteil Tempelhof ist in mehrfacher Hinsicht mit meinen Erinnerungen verbunden, weil dort die Schwester meines Vaters lebte. Besonders in Erinnerung habe ich die mir unerklärliche Angst meiner Eltern, als wir am 16. Juni 1953 ( ein Tag vor dem „Volksaufstand“ ) von Tempelhof nach Hause gefahren sind…- Jahre später ist mein Schwede in Tempelhof von Schweden aus gelandet…Alles Vergangenheit, so wie deine ( mich ) beeindruckenden Fotos… VG happyday

    Die Motive fand ich gestern, noch ist es ein „lost place“, der aber wieder zum Leben erweckt werden soll.

  • Driftwood

    Mitglied
    15. Juli 2022 um 17:11

    Leben ist Bewegung – auch auf Schienen. Der Natur-Park Südgelände in Berlin

    Vor 181 ! Jahren wurden hier die ersten Gleise in Betrieb genommen, die Berlin-Anhaltischen Eisenbahn zuckelte langsam los. 1889 wurde östlich der Rangierbahnhof Tempelhof angelegt, der mehrfach erweitert wurde, die Wirtschaft boomte. Am 18. Mai 1952 erfolgte die endgültige Schließung des Anhalter Bahnhofs, alle von dort ausgehenden Ferngleise wurden abgebaut; ebenso wurde dabei die Westhälfte des Rangierbahnhofs Tempelhof stillgelegt. Zeiten ändern sich. Ende der 1970er Jahre kamen Überlegungen auf, auf dem Gelände einen neuen Südgüterbahnhof zu errichten, letztlich wurden diese jedoch nicht umgesetzt. Als 1980 mit den Rodungen des teilweise überwachsenen Gebiet begonnen werden sollte, konnten Bürgerinitiativen den Nachweis des ökologischen Wertes des Geländes erbringen und die Rodung verhindern. 1989 wurden die Planungen für den Südgüterbahnhof endgültig aufgegeben. Vielleicht auch ein Teil der Wende, wer weiß. Heute leben im Natur-Park viele Pflanzen-, Pilz- und Tierarten, die auf so einer doch recht kleinen Fläche in innerstädtischer Lage nicht oft zu finden sind. Die ausgeprägte Vegetation und die entsprechende Fauna des Geländes ist gut untersucht. So kann man dort 366 verschiedene Arten an Farn- und Blütenpflanzen, 49 Großpilzarten, 49 Vogelarten, 14 Heuschrecken- bzw. Grillenarten, 57 Spinnenarten und 95 Bienenarten sehen, davon mehr als 60 gefährdete.

    Eine Oase der Natur, inmitten einer Millionenstadt und sie hat Besitz ergriffen von dem Überbleibsel menschlicher Aktivitäten. VG Driftwood

  • Driftwood

    Mitglied
    14. Juli 2022 um 19:20

    Pray Ich mag solche Szenen auch besonders gern. Eine Erklärung dafür fällt mir schwer. Viele Grüße, Driftwood

  • Miez

    Mitglied
    14. Juli 2022 um 19:13

    @Driftwood offensichtlich habe ich ein Fable für die morbiden Bilder, aber keine Sorge, nicht nur, aber dieses Bild finde ich toll. Thumbsup

  • Miez

    Mitglied
    14. Juli 2022 um 19:09

    @Driftwood, keine Frage, es ist auf jeden Fall der Mühe wert. Ich mag Deine Bilder, aber bisher habe ich sie nie kommentiert, werde ich wohl in Zukunft öfter machen. Vielen Dank und ich freue mich auf weitere Eindrücke, die ich durch Deine Kamera sehen darf.

    Ganz liebe Grüße – Miez

  • Driftwood

    Mitglied
    14. Juli 2022 um 18:57

    Vielen Dank für deine Zeilen @Miez welche mich wiederum berühren. Es freut mich, wenn manchmal Bild und Wort gelesen werden und auch erreichen. Es bekräftigt mich darin, dass es dieser kleinen Mühe wert war. Viele Grüße, Driftwood

  • Miez

    Mitglied
    14. Juli 2022 um 18:51

    @Driftwood, tolles Bild in seiner morbiden Schönheit. Die Vergänglichkeit kommt direkt zum Ausdruck, irgendwie berührt mich das Bild sehr.

    VG – Miez

  • Driftwood

    Mitglied
    14. Juli 2022 um 18:45

    Der See gefüllt mit einem klaren und ruhigen Wasser.

    Einst kamen Familien im Sommer zum Baden und erholen.

    Für Liebespaare ein Hideaway mit kleinen Geheimnissen.

    Angler landeten hier ihren Fang an.

    Die Natur hatte einen hölzernen Gast, umspielt von kleinen Wellen.

    Heute ragen Stümpfe aus den Wassern, begrünt und ihrer Tat enthoben.

    Hölzer, einst belebt von Schritten, tragen kaum der eigen Last.

    Ruhig ist es geworden, beinahe verlassen,

    wäre da nicht der See als Spiegel aus vergangenen Tagen.

    VG Driftwood

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