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Lost Places - sinngemäß „vergessene Orte“: Zeig sie uns !
Driftwood antwortete vor 3 Jahre, 6 Monaten 17 Mitglieder · 144 Antworten
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@Driftwood, lieber Driftwood, danke für diese Bilder des New Yorker Mahnmals, ich habe es so noch nie gesehen. – Aber kann man es so noch lost place nennen, trotz des Schrecklichen, was hier passiert ist? Es wirkt so edel gestaltet, als hätte es einen neuen Sinn erhalten. LG Heide
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Wer kann sich noch an Einzelheiten eines bestimmten Tages in der Vergangenheit erinnern?
Sicher viele von uns. Hochzeit, Geburt der Kinder oder ein anderes ganz privates Ereignis.
Doch es gibt auch Tage in der Geschichte, die ein „kollektives Gedächtnis“ haben.
Ein solcher Tag war der 9.September – 9/11, vor gut 20 Jahren, im Jahre 2001!
Ich weiß, wie mein Tag verlief und vor allem, wie er endete.
Bei meinem ersten Besuch in New York war da noch dieses gewaltige Loch am Ground Zero. Vieles war noch nicht beseitigt, vieles noch zugehangen oder provisorisch abgesperrt.
Vieles war noch so present, dass es einem den Atem verschlug.
Vor 2 Jahren war ich erneut an diesem Ort – einem Lost Place des Gedenkens, des Mahnens und der Trauer. Dieser Ort ist nunmehr schön und ergreifend ehrlich zugleich. VG Driftwood
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In Dänemark, im Norden des Landes radelte ich ein paar Tage durch die Landschaft. An diesem kleinen versandeten Ort musste ich abrupt absteigen – der Sand war zu tief, einen wirklichen Weg gab es nicht. In der Ferne sah ich eine andere Küstenlinie mit bekannten menschlichen Bauten, die verschwommen am Horizont standen. Ich besah mir die Szene und fragte mich, wer hier wann einmal tätig war. Ein alter, angebrannter Pfahl, anderes Holz, ebenfalls recht alt, ein zernagtes Fischernetz und Reste von Fischgräten. Über allem ein Himmel, der nichts Gutes versprach und dennoch magisches Licht aussandte. Ein lost place, der sein Geheimnis nicht preisgab. VG Driftwood
P.s. Es ist eine HDR Aufnahme
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Trautes Heim
Notierte und zeichnete Börsengänge – wer hat der hat`s
dann,aus heiterem Himmel, fiel der Dax.
Diamanten, Geschmeide und edles Gold,
hatte kein Platz dafür, hab es nie gewollt.
Las eine Kolumne, ein Makler schrieb sie dort,
kauf dir ein Haus, an verwunschenem Ort,
sag dem Abenteuer, ich bin bereit,
erleb vergangene Zeiten und sei befreit.
Gab dem Makler, was er begehrte,
wie er den Geldtransfer verehrte.
Ward guten Mutes ob des annoncierten Abenteuer,
sah mich abends schon entspannt am Lagerfeuer,
mit Bratwurst, Frau und Kind,
vielleicht sogar mit Schaf, treuem Hund und milchig Rind.
Im Konto gähnte Wüste und höllisch Leere,
landete an und verließ schwankend die Fähre.
Schlug mich durch Morast und schütterem Wald,
die Skizze des Hauses zeigte sich alsbald.
Fand uralt Holz, geschichtet zu einer Art von Dach,
ließ sinken die Zeichnung und dachte – was soll`s ich mach.
Lass jetzt alles hinter mir,
versuch zu leben, jetzt lebe ich hier.
Du Makler meiner Börse – ich danke dir!
(Brauche nur noch etwas Farbe und Leim,
und fertig ist mein trautes Heim).P.s. aufgenommen in den Tiefen des Spreewaldes. Das Gedicht ist bloße Illusion. VG Driftwood
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@Driftwood – 25. Januar 2022 um 11:16
Gefällt mir gut, was du zeigst, lieber Driftwood. So vermittelst du einen kleinen Eindruck von deinen abenteuerlichen Reisen.- VG happyday
Zwar keine untergegangene Kultur, doch eine Hinterlassenschaft eines untergegangenen Landes…Es scheint kein Interessent in Sicht zu sein.
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An eine dritte Möglichkeit hat man zum Zeitpunkt der Aufnahme offiziell noch nicht gedacht.😉
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Eigentlich kein „Lost Place“, sondern hochfrequentiert, wie man sieht, am Salzsee in Tunesien.
Aber so zwingend zu deinem Motiv passend

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