Startseite Foren Open house Impfpflicht oder nicht?

  • SFath

    Mitglied
    21. September 2021 um 16:49

    @GSaremba61, hier kannst du weiterlesen, weil ich das AMG nicht in 3 Worten wiedergeben kann.

    https://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/01/01H174/t4.pdf

    https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201503/099h/index.php

    Behandlungsfehler sind eine andere Baustelle. Hier haftet der Arzt, KH oder wer immer den Schaden … ausgelöst hat.

    Sowohl Arzneimittelhersteller, als auch KH, Ärzte… sind gegen derlei (zwangs-)versichert.

    Die Contergan-Geschichte ist noch längst nicht zuende, geht gerade in Australien weiter.

    Die Geschädigten haben damals vor Prozeßende einen Vergleich mit dem Hersteller geschlossen und werden bis heute nicht nur mit finanziellen Mitteln (aus der dafür gegründeten Stiftung) unterstützt, in die der Hersteller bislang 100 Mio DM und später 58 Mio € eingezahlt hat.

    https://www.contergan-skandal.de/de-de/ende-des-strafverfahrens-50-jahre-sp%C3%A4ter-14,-d-,12,-d-,2020

  • GSaremba61

    Mitglied
    21. September 2021 um 16:03

    Wir sind schon näher @SFath doch unter Behandlungsfehler verstehe ich etwas anderes. Es ist mir zu einfach den Staat da aus der Pflicht bei der Pflicht zu nehmen. Denn wie gerade ja immer wieder Thema ist, der Schutz des Bürgers, daher die Maßnahmen. Lasse ich jetzt die Verantwortung für eine Entscheidung zur (Impf)Pflicht außen vor – wo bleibt dann die gesetzlich festgehaltene Pflicht zum Schutz des Bürgers? Nein, so einfach ist es nicht.

    Contergan ist ein ganz schlechtes Beispiel – Contergan einzunehmen war keine Pflicht.RoflNicht „huddeln“ meine Liebe Wink

    @70plus – Danke für Deinen ZuspruchWink, doch Missverständnisse sind in schriftlichen Diskussionen nicht auszuschließen und mein Eindruck – es schadet nicht, in sachlicher Form wie es SFath macht, die Fakten immer mal wieder in Erinnerung zu bringen.

    GeSa

  • SFath

    Mitglied
    21. September 2021 um 15:18

    Tja @70plus, jedes Berufsleben hinterläßt nicht nur Erfahrung, Wissen, sondern auch Verstehen diesbezüglicher Themen und Publikationen. Weiterbildung auch danach hat noch niemandem geschadet.

    Dafür könntest du mir evtl. in puncto Computertechnik „ein´ vom Pferd „erzählen.

  • SFath

    Mitglied
    21. September 2021 um 15:09

    @GSaremba61, evtl. hatte ich deine Fragestellung einfach nicht richtig verstanden. Aber jetzt!

    Wer bei Behandlungsschäden in die Pflicht, genommen – notfalls verklagt – wird, ist der Hersteller. (s. Grünenthal = Contergan) Diese Verantwortung kann der Staat nicht übernehmen, denn allein der Hersteller hat die Anwendungssicherheit zu gewährleisten! Das gilt auch bei einer Impfpflicht, die vom Staat eingeführt wird.

  • GSaremba61

    Mitglied
    21. September 2021 um 14:58

    Anhand der bisher vorliegenden Erkenntnisse ist es dafür sicher noch zu
    früh. Das hat auch bei den seit Ewigkeiten bekannten Masern und dem
    Impfstoff dagegen Jahrzehnte gedauert.

    Siehste, @SFath jetzt sind wir auf der Linie. Mit fordern ist es nicht getan – es braucht mehr um eine Pflicht einzuführen. Innocent Denn auch die Einführung der Pflicht fordert Verantwortung. Nicht die Eigenverantwortung, sondern die Übernahme von Verantwortung für andere – da kann ich Zurückhaltung der Politik sehr gut verstehen.

    GeSa, jetzt erst mal Sonne genießen Grinning


  • SFath

    Mitglied
    21. September 2021 um 14:47

    @GSaremba61, wie gesagt: es wird – und muß auch – immer wieder nachgefragt werden. Ob zur Sicherheit, Langzeitwirkung etc. von Impfstoffen. Um diese irgendwann mal einordnen zu können, gibt es die Langzeitbeobachtung der Anwendung über Jaaahre. Jede Nebenwirkung muß gemeldet werden!

    Da hinein fließen selbstverständlich auch Erkenntnisse über die Erkrankung, wie in dem von dir eingestellten, interessanten Link.

    …für eine Impfpflicht müßten Gesetze geändert werden. Anhand der bisher vorliegenden Erkenntnisse ist es dafür sicher noch zu früh. Das hat auch bei den seit Ewigkeiten bekannten Masern und dem Impfstoff dagegen Jahrzehnte gedauert.

    Vielleicht hilft dir dies etwas weiter, wenn es a) um die Zulassung, b) Wirksamkeit und c) alles weitere geht. https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/coronavirus/wie-impfstoffe-gegen-covid-19-erprobt-werden

  • micha1951

    Mitglied
    21. September 2021 um 14:10

    @Hannebambel, das war jetzt bestimmt Satire. Wenn nicht, dann der größte Unfug, den ich hier je gelesen habe.

  • GSaremba61

    Mitglied
    21. September 2021 um 13:46

    Liebe SFath, alles nicht neu, ändert aber nichts daran, dass Jeder erst mal für sich entscheidet ob er mögliche Risiken, die aus der Impfung entstehen können – keiner weiß was es sein kann in Sachen Langzeit – eingeht.

    Bei einer Impfpflicht dagegen stellt sich die Frage gibt es möglicherweise Langzeitrisiken und wenn ja wer übernimmt dann die Verantwortung? Kann, völlig normal aufgrund der kurzen Zeit, keiner beantworten. Daher halte ich Deine Aussage – liegt der Vorteil auf der Hand für … na … sage ich mal.. etwas überheblich WinkDu berufst Dich nur auf das Heute – ich denke an Langzeit. So lange es da keine Erkenntnisse gibt und das wird auch noch was dauern, frage ich mich, ob ich Menschen zwingen kann, darf!

    Nachtrag: Gerade gelesen – wieder etwas Neues – nicht im Rahmen der Impfung aber vielleicht ein Symptom:

    https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90817310/corona-neue-studien-deuten-auf-seltenes-fruehsymptom-von-covid-19-hin.html

    So wird es noch lange weitergehen, denke ich.

  • SFath

    Mitglied
    21. September 2021 um 13:36

    @GSaremba61, es wird immer und bei jeder möglichen Impfung „Skeptiker“, Nachfrager und Ablehner geben! Wir leben nunmal seit Anfang letzten Jahres in einer völlig unbekannten Pandemie-Situation, wie es sie seit 100 Jahren nicht mehr gab. Konnten uns geradezu sicher vor derlei fühlen.

    Dank der vielen möglichen Impfungen gegen solche Situation auslösenden Krankheiten.

  • SFath

    Mitglied
    21. September 2021 um 13:28

    @GSaremba61, mit dieser Pandemie haben wir es erstmalig mit einem neuen Virus, zwar aus einer bekannten Familie der von Tieren auf Menschen überspringenden Viren, aber mit extrem hoher Virulenz (Ansteckungsfähigkeit) zu tun. Wir sind der absolut perfekteste Dauer-Wirt, den das Virus finden konnte. Daß wir überhaupt in so kurzer Zeit schon Impfstoffe dagegen haben, liegt an der vorherigen Erforschung dieser für andere Infektionen. (Ebola etc.) Sie wurden lediglich auf Covid-19 angepaßt/modifiziert.

    Wägt man die Risiken von möglichen Impf-Nebenwirkungen gegen die einer Erkrankung ab, dann liegt der Vorteil einer Impfung auf der Hand. Bei den jetzt verfügbaren Impfstoffen wird unser Immunsystem lediglich aufgefordert, Abwehrkörper zu bilden. Bei Totimpfstoffen wird es dazu gezwungen. Das kann zu heftigen Reaktionen, sogar bis zu einer Pseudo-Erkrankung führen. Ob und wie die Reaktion ist, hängt vom Immunsystem ab. Stabil, schnell, durch einen anderweitigen Infekt eingeschränkt, oder ausgeschaltet durch Immunsuppressiva.

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