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    Von Novis am 26. Juli 2019 um 9:01

    Seit Wochen schon im Werbefernsehen und gestern wieder einmal zum x-ten Mal ohne namentliche Adresse in meinem Briefkasten: Post von Faber mit dem Versprechen: „Stopp“ sagen, eine 6 würfeln und Millionär sein.

    Die Briefe gingen bisher bei mir auf direktem Weg zum Altpapier.

    Gestern habe ich den Umschlag geöffnet.

    Was es dort zu lesen gibt, hat mich sehr an die Einladungen zu Kaffeefahrten erinnert.

    So, wie es da zu lesen ist, kann man einem größeren Gewinn nicht entgehen, wenn man die angegebene Nummer anruft.

    Würfelt man eine 6, dann gibt es besagte eine Million.

    Würfelt man eine 5, dann ist es immerhin noch ein Traumhaus im Wert von 750.000 Euro.

    Bei einer 4 gibt es 10 Jahre lang eine Monatsrente von 5000 Euro.

    Bei einer 3 gibt es noch 100.000 Euro, die 2 bringt immerhin noch 500 Euro und die 1 bringt einen Überraschungsgewinn.

    So weit, so gut.

    Ich bin nicht so blauäugig alles zu glauben, was geschrieben steht und bin auf die Suche nach dem Haken gegangen. Irgendwo muss doch stehen, dass man nicht in jedem Fall einen größeren Gewinn macht. Faber will wohl nur meine Daten haben, um mich danach richtig mit Werbung zuzumüllen.
    Aber ich habe diesen vermutlich versteckten Hinweis nicht gefunden.

    Ist unter uns jemand, der/die schon mal dort angerufen hat?

    Gewonnen?
    Wahrscheinblich nichts außer Erfahrung.

    Es wäre schön, darüber etwas zu erfahren.

    Novis

    Novis antwortete vor 6 Jahre, 6 Monaten 17 Mitglieder · 20 Antworten
  • 20 Antworten
  • SFath

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 14:16

    Hmmmhhh… unerwünscht ist die Werbung für manche ja nicht, findet man doch evtl. dies und jenes Schnäppchen, wenn man die Blätter durchforstet.

    Wer sich allerdings in die Robinsonliste eintragen läßt, wird auch vor falschen Werbe-Versprechen geschützt. Muß man wollen!

  • Krystel

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 14:08

    Gut, eine Nachbarin hat 1.000 Euro monatlich gewonnen 🙂 Sie hat jahrelang Gewinnlspiele gemacht – ihr Briefkasten war laufend voll.
    Als ich in Bayern wohnte, wollte man mich unbedingt zur Kaffeefahrt überreden.
    Weder für das eine wie das andere habe ich gemacht und werde es auch nie machen.

  • Fischersfruwe

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 12:23

    Hallo Novis,

    ich habe auch mal bei Faber angerufen. Das ist schon vier oder fünf Jahre her. Damals sollte man per Anruf sofort erfahren, ob man gewonnen hat oder nicht (es war kein Riesenbetrag, aber verführerisch genug, um dort wider besseres Wissen anzurufen). Um zu erfahren, ob man gewonnen hat, musste ich erst Mitglied werden. Ich bin ja weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen, aber gegen diese Überzeugungsrede kam weder mein Mund noch mein Verstand an. Also wurde ich Mitglied. Gewonnen hatte ich natürlich nichts, auch nicht in den folgenden etwa sechs Monaten, bevor ich wieder gekündigt habe. Die Faber-Werbung bekomme ich trotzdem noch per Post, immer sehr verführerisch. Deshalb zerreiße ich sie ungelesen und dann ab in die Tonne…
    Fifru , die noch nie etwas bei einem Glücksspiel gewonnen hat, nur bei Preisausschreiben, wo man eine Geschichte schreiben und einreichen musste…

  • Unbekanntes Mitglied

    Gelöschter Benutzer
    27. Juli 2019 um 12:23

    Danke für die Beiträge und danke auch an @Ibus.

    Vom Gefühl habe ich geglaubt, dass ich die Chancen verdoppele, wenn ich doppelt so viele Kästchen ausfülle.Das wahr wohl ein Irrtum 🙁

  • Cocco

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 11:40

    Genau Silver-Surferin, drum fackle ich mit Werbematerial gar nicht erst lange rum, sondern stecke es gleich zum Altpapier – das bringt dann wenigstens der Gemeinde oder den Sammlern Geld ein und den Austrägern ist das piepegal – die haben sich so oder so was dazu verdient …mglw. sogar um ihre Rente aufzubessern….

    C:-)ccogrüsse

  • silver-surferin

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 11:20

    Dazu möchte ich meine Erfahrung beitragen.

    Geraume Zeit wurde mein Aufkleber "Keine Werbung" beachtet, dann steckte plötzlich der "Allgemeine Anzeiger" im Kasten. Die Austrägerin sagte mir, das müsse extra vermerkt werden.
    Gesagt, getan.

    Kurze Zeit danach erneuerte man meinen Aufkleber und stopfte 900 Gramm Werbung in den Kasten.
    Für Privatpost war kein Platz mehr.
    Da platzte mir der Kragen und ich rief eine Tel.Nr. an, die als Service in dem Anzeiger genannt wurde.
    Ich wurde angehört!
    Zwar war ich nicht an der richtigen Stelle, sagte die nette Frau, sie wollte es jedoch weiterleiten.
    Siehe da!
    Heute steckt wieder in 5 Briefkästen Altpapier, mein Kasten ist leer!

    Werbepost zurückschicken ist zwecklos, das wird gleich auf der Post entsorgt, wurde mir gesagt.
    Wer sollte da das viele Strafporto kassieren?
    silver-surferin

  • Cocco

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 9:53

    …die Masche ist doch überall gleich – mag der "Glücksanbieter" nun heißen wie er will.

    Wer sich auf ein Glücksspiel einlässt
    hat entweder Glück oder sein Geld verspielt.

    Spielsucht halte ich für eine weitaus größere Gefahr.

    mfG Cocco

    bezüglich:
    "…Mir geht es darum zu erfahren, wie mit Menschen verfahren wird, die auf plumpe Werbemaschen reinfallen und in der Hoffnung auf eine 6 und damit verbunden eine Million Euro bei Faber anrufen…

  • Unbekanntes Mitglied

    Gelöschter Benutzer
    27. Juli 2019 um 9:28

    Eine direkte Antwort auf "Novis"'s Beitrag ist dieses zwar auch nicht, da ich mit "Faber" noch keinen Kontakt hatte, aber vielleicht hilft es bei machen Überlegungen betr. Glücksspiele:

    Es wäre vermessen, zu behaupten, dass ich auf Tricks nicht mehr hereinfalle.

    Aber wenn ich mich informieren möchte, bevor ich investiere, recherchiere ich vorher im Internet, so auch bei "Faber".

    Und das auf möglichst verschiedenen Seiten, denn manche "Bewertungen" sind von den "Veranstaltern" selbst unter anderer Adresse platziert worden.

    Das hat mir schon oftmals geholfen, z.B. bei märchenhafter Geldvermehrung mittels BitCoin, bei manchen "Superreise"-Angeboten, die manchmal auch im Briefkasten landen, …

    Bei "Faber" ist die Rechnung ganz einfach:

    Die statistischen Chancen beim Lotto sind eine feste Größe.
    Wenn ich "Faber" dazwischen schalte, verringere ich meine Chancen, da die auch (reichlich) verdienen wollen.

    (mal so nebenbei:
    die Chancen beim einfachen 6er bei Abgabe eines Kästchens sind 1: 14 Millionen – das bedeutet: auf einer Strecke von 14 km einen Millimeter vorherzusagen.

    Tippe ich 2 Kästchen, verdoppele ich keineswegs die Chancen, sie sind dann: 13.999.999 – auch nicht viel besser, als 14 Millionen, usw. usw. (bei 1000 Kästen "steigen" die Chancen dann auf 1:13.999 000 ;-)))

  • Novis

    Mitglied
    27. Juli 2019 um 8:28

    Ich glaube, dass ich ein wenig missverstanden wurde.
    Mir geht es nicht darum, wie ich unerwünschte Werbung im Btiefkasten fernhalten kann.
    Im Gegenteil, es tut mir zwar ein wenig weh, wenn ich Wochenend für Wochenend fast ein Kilo Werbeprospekte in meinem Briefkasten finde, aber ich blättere sie schon mal durch, um zu sehen, ob es etwas Interessantes darin zu finden ist.
    Also: Einen Aufkleber „Keine Werbung“ pappe ich nicht an meinen Briefkasten.

    Mir geht es darum zu erfahren, wie mit Menschen verfahren wird, die auf plumpe Werbemaschen reinfallen und in der Hoffnung auf eine 6 und damit verbunden eine Million Euro bei Faber anrufen.

    Davon berichten können nur Menschen, die dort angerufen haben.
    Julia08 hat ja schon ein wenig die Katze aus dem Sack gelassen.

    Es ist keine Schande, wenn jemand bekennt: „Jawohl. Ich habe dort angerufen!“

    Was ist dann passiert?
    Wie verlief das Gespräch?
    Was wollte der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung?
    Wie habe ich reagiert.
    Habe ich persönliche Dinge preisgegeben?
    Wurde ich unter Druck gesetzt?

    Dass Faber kein Geld zu verschenken hat, dürfte Jedem von uns klar sein.
    Im Gegenteil: Faber will das Geld der Anrufenden.

    Davor sollten wir uns schützen.
    Und das geht nur, wenn wir die Tricks kennenlernen.

    Und wer kann sie uns besser verraten, als diejenigen, die bei dem „Spiel“ mitgemacht haben.

    Novis

  • SFath

    Mitglied
    26. Juli 2019 um 20:05

    Wer noch keinen Aufkleber an seinem Briefkasten hat, der malt sich einen unübersehbaren selbst.
    KEINE WERBUNG EINWERFEN!

    Aus die Maus!
    Das müssen sogar Austräger von Werbeprospekten/Anzeigenblättern respektieren, nicht nur Postzusteller.
    Und sie wissen das!

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