Startseite Foren Religion & Glauben Der heilige Mönch

  • Unbekanntes Mitglied

    Gelöschter Benutzer
    9. Januar 2020 um 9:29

    "Webra":
    "So etwas kann doch nur funktionieren, wenn der
    Glaubende eigenes Denken aufgibt."

    Das ist ein Schüssel zur Problematik.

    Viele wollen andere glauben lassen, sie seien Werkzeuge einer höheren Macht, und verfolgen andere Ziele.

    Atheisten glauben an keinen Gott – Gläubige sehr wohl.
    Sollen sie jeweils ;-).

    Egal auf welcher Seite ich stehe – mit dem Verstand kann ich die Wahrheit nicht heraus finden.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass es Welten gibt, zu denen ich keinen Zugang habe, deswegen kann ich an deren Existenz weder glauben noch sie ablehnen.

    z.B. wer hätte sich vor der Entdeckung der Quantenphysik vorstellen können,

    dass ein und das selbe Teilchen an 2 Orten gleichzeitig sein kann,

    dass 2 "verbundene" Teilchen an unterschiedlichen Orten des Universums exakt das gleiche tun – die Lichtgeschwindigkeit ist dabei "ausgeschaltet". (Quantenverschränkung)

    dass ein Wesen gleichzeitig tot und lebendig sein kann ("Schrödingers Katze").

    So etwas kann es niemals geben – wäre die einhellige Meinung gewesen.
    Aber ohne die Erkenntnisse aus der Quantenphysik wären viele technische Entwicklungen der Neuzeit gar nicht möglich gewesen – angefangen vom Laser

    Gewissen und Seele kann ich auch nicht erklären , dennoch sind sie unabdingbar für Entscheidungen, die ich auf meinem Lebensweg treffe.

  • Holzhacker

    Mitglied
    9. Januar 2020 um 7:35

    Nun Webra, das einzige, was ich nicht ganz auf die Reihe bekomme ist die Tatsache, dass es Leute gibt, von denen ich weiß, dass sie klug und gebildet sind und ein abgeschlossenes Studium haben und die trotzdem an irgendein Wesen glauben, das da oben irgendwo in der Galaxis sitzen soll und alles lenkt was auf der Erde passiert. Ein Wesen, das noch nie ein Wort gesprochen-oder geschrieben hat und das nie jemand gesehen hat.

  • Mondin

    Mitglied
    8. Januar 2020 um 22:19

    Dass Menschen das eigene Denken aufgeben, ist doch nicht ungewöhnlich. Es gibt auch heute genug Demagogen, die es blendend verstehen, ihnen das auszutreiben. Heute nur auf sehr vielen Feldern und nicht nur in der Religion.
    Mondin

  • Webra

    Mitglied
    8. Januar 2020 um 21:07

    "Die päpstliche Bulle Romanus Pontifex wurde am 8. Januar 1455 von Papst Nikolaus V. erlassen.

    Inhalt
    Die Bulle preist die Verdienste Heinrichs des Seefahrers im Kampf gegen die Sarazenen und bei der Ausbreitung des Christentums. In Ergänzung zur Bulle Dum diversas wurde dem portugiesischen König Alfons V., seinen Nachfolgern und dem Infanten Heinrich das Recht zugesprochen, die Sarazenen, Heiden und anderen Feinde des Christentums zu überfallen, sie auf ewig zu Sklaven zu machen und ihren Besitz zu nehmen. Hierbei erhielten die Portugiesen das alleinige Recht auf die bisher erworbenen Gebiete und neue Eroberungen hinter Kap Bojador. Im Gegenzug sollten in den neuen Kolonien Kirchen und Klöster gebaut werden und Priester die Sakramente spenden dürfen". Wikipedia

    Selbst der "oberste Christ" der damaligen Zeit
    erteilt weltlichen Herrschern das Recht, entgegen
    den Worten Jesus Christus zu handeln.
    Ich verstehe es nicht, dass solch ein Handeln
    nicht zum Aufstand wahrer Christen geführt hat.

    So etwas kann doch nur funktionieren, wenn der
    Glaubende eigenes Denken aufgibt.

  • Krystel

    Mitglied
    8. Januar 2020 um 14:52

    Die Religion ist auch gut dafür geignet, die Armen zu beschwichtigen und sich selbst in Ruhm zu suhlen.

  • Holzhacker

    Mitglied
    8. Januar 2020 um 11:26

    Hallo Webra, ist das aber nicht bei so gut wie allen Religionen so?

  • Webra

    Mitglied
    7. Januar 2020 um 22:06

    Das übel der christlichen Religionen ist, dass
    mehr die Worte heiliger Männer befolgt werden als
    die, die Jesus Christus gesprochen hat.
    Seine Nachfolger haben schnell erkannt, dass
    diese Religion gut dafür geignet ist, in
    Zusammenarbeit mit weltlich Mächtigen, eigene
    Interessen zu realisieren und Macht auszuüben.

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