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Die letzten Kohleträger soll es noch bis 2014 in Berlin gegeben haben.
Kurzlink >>> https://t1p.de/7gjzk
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Und auch den Pedell gibt es nicht mehr, der die Bimmel betätigte,wenn der Unterricht begann oder endete…und natürlich für Ordnung sorgte.
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@Becco stimmt, wobei der klassische Schriftsatz des Schriftsetzers bereits Ende der 60-ziger teilweise durch einen maschinell hergestellten Satz mit der „Setzmaschine“ hergestellt werden konnte.
Komme ich drauf, weil auch der Beruf Drucker inzwischen nicht mehr aktuell ist. Heißt, Flach-, Tief- und Hochdruck und selbst die neuere Variante Digitaldruck gibt es nicht mehr als Ausbildungsberuf.
Trotzdem hat es mich gerade an 1 Jahr meines Lebens erinnert, als ich in der Firma meines Vaters genau diese Berufe erlernt habe einschließlich den Beruf Buchbinder, soweit er in einer Druckerei ansässig war.
Tolle Erinnerung
und eigentlich schade, dass es so nicht mehr ausgeübt wird. Es war auf eigene Art auch eine kleine Kunst.GeSa
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Voriges Jahr ist unser altgedienter Fährmann verstorben. Etliche Jahre zuvor hat er noch vom Mosel- zum Eifel-Ufer übergesetzt. Danach wurde das Fährschiff zur beliebten Kneipe „Zum Klabautermann“ , die er bis zu seinem Tod noch betrieben hat. Nun gibt es beide nicht mehr.
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Die Torfstecher gibt es wohl nicht mehr überall.
Früher gingen die Scherenschleifer noch von Haus zu Haus wie auch die Kesselflicker.
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Der Automechaniker wird auch immer mehr zum Auto-Mechatroniker.
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Einen Stellmacher kannte ich auch. Er war ganz in meiner Nähe (sein Sohn wohnt noch dort) und als Kinder fanden wir besonders toll, wenn er Kirmeswagen reparierte. Klar ist mir auch der Köhler noch ein Begriff. Eine Stelle hier im Wald war bezeichnet als alter Meiler.
Der „Kommunikationsgeräte- Bezugs- Designer“ ist ja wohl ein typisches Beispiel für Beamten-Deutsch. Die halbe Welt macht sich darüber lustig!
Mondin
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@Fagus, auch der Beruf der Kartographin, wie ich ihn vor langer Zeit gelernt habe, ist heute ausgestorben. Jetzt werden Luftbilder ausgewertet, und alles geschieht digital.
Wir haben damals stundenlang mit Zeichenfedern und Spezialtusche Namen in verschiedenen Schriften und Größen gezeichnet, Symbole usw., alles musste perfekt sein. Das macht heute keiner mehr. Dieser Beruf hat sich völlig verändert.
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