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Ausgestorbene Berufe
Von Fagus am 16. September 2023 um 20:20Wer kennt heute noch den „Reepschläger“ oder den „Köhler“?
Etwas jüngeren Datums ist der „Triangel-Stimmer“ oder der
„Kommunikationsgeräte- Bezugs- Designer.“
Einen Stellmacher allerdings habe ich selbst noch kennen gelernt.
Heigi antwortete vor 2 Jahre, 1 Monat 20 Mitglieder · 56 Antworten -
56 Antworten
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Gibt es noch Besenbinder und Scherenschleifer? Letzterer kam in den 50ern regelmäßig in unser Viertel und hatte gut zu tun. Messer wurden auch scharf gemacht.
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@forscher ,@alle
Früher gab es nur Kernseife ohne Rückfettung.
Tierkadaver und alles tierische wurde dafür hergenommen mit Holzasche/ Pottasche verkocht, dann hat sich das Fett durch die Lauge verseift und konnte als Kernseife von der restlichen Brühe abgeschöpft werden.
Duftzusätze gab es damals nicht.
Heute gibt es Seifenrechner damit kann man für jede Fett/ Öl Menge die genaue Laugenmenge errechnen und auch die Rückfettung mitbestimmen (die Menge an nicht verseiften Fett/ Öl in einer Seife)
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- Früher
gab es den Seifensieder der allerdings wie auch die Blaumacher, beide wegen der Geruchsbelästigung sich außerhalb niederlassen sollten.
Bitte nur aus eigener Kraft auflösen
- Früher
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Diese Berufsbezeichnung kannte ich nicht.
Ich verstehe, dass Sie mehr über “Blaupließter” erfahren möchten. “Blaupließter” ist ein Fachbegriff bei der Herstellung von Schneidwaren wie Messern und Scheren und hat seinen Ursprung in Solingen, Deutschland 1. Es beschreibt den Vorgang des besonders feinen Schleifens einer Klinge mit besonderen Mitteln 1. Das Pließten kann mehrere Stufen vom “Grobpließten” zum “Feinpließten” bis hin zum “Blaupließten” umfassen 1. Die Korngröße des Schleifmittels wird hierbei stetig verringert 1. Das “Blaupließten” diente dazu, die Oberfläche der Klinge so fein zu glätten und zu verschließen, dass sie kaum Ansatz für Rost bieten konnte 2. Nicht-rostfreie Klingen mit einer solchen Bearbeitung sind unempfindlicher gegen Rost und Verfärbung 2. Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
Ja, Danke CHATGPT
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„Schlachter“ ist in unserer Gegend durchaus üblich,
hier gibt es sogar eine „Steigerung“: Kopfschlachter/Schlächter.
Es sind keine ausgestorbenen Berufe, sie sind hier immer noch aktuell.( —> Kopfschlachter )
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@Helgi Den Begriff “ Schlachter “ habe ich in dem Zusammenhang noch nie gehört .
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@forscher: Ja, Welten, das glaube ich auch. Wenn man an Hans Sachs denkt, den philosophischen Reimer und Schuhmacher.
@Gartenfan: Hier im Norden heißt es Schlachter, ein Name, der mir am meisten missfällt.
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